Von Orden und (keinen) Morden

20170316 datum hoeslinger 120Die aktuellen Ausgabe der Zeitschrift »Datum« (03/2017) porträtiert Herrn Anton Höslinger vom Stift Klosterneuburg. Der Assistent des Stiftkämmerers erzählt im Interview, warum er Priester und Ordensmann geworden ist, wie sich das Stift ohne einen Cent Kirchensteuer finanziert und wie Seelsorge auch über Facebook funktionieren kann.

Die Entscheidung, Priester und Ordensmann zu werden, sei in ihm langsam gewachsen. "Ich bin neben dem Stift Klosterneuburg aufgewachsen und religiös erzogen. Irgendwann habe ich gemeint zu spüren, Priester werden zu wollen", erzählt Herr Anton Höslinger im Interview mit »Datum«-Journalisten Jonas Painter.

Der Ordensmann war bis zum Vorjahr Novizenmeister und ist jetzt Assistent des Kämmerers, also des geistlichen Wirtschaftsdirektors des Stifts. Trotz dieser ausfüllenden Tätigkeit, einen Forst- und Wirtschaftsbetrieb mit rund 200 Angestellten zu betreuen ("Von der Kirchensteuer bekommen wir keinen Cent, das geht alles an die Diözesen") möchte er dennoch nicht darauf verzichten, seelsorgerisch tätig zu sein. "Ich kann Menschen beistehen und spüre ihre Dankbarkeit" - für Herrn Anton die größte Bestätigung seiner Berufswahl. Dabei gehe er durchaus auch neue Wege; auch eine Seelsorge per Facebook-Anfrage sei durchaus möglich. "Aber die Beichte als Sakrament gibt es nur von Aug zu Aug." Was die Menschen beichten, dürfe er natürlich nicht verraten, aber "einen Mord hatte ich noch nie", so der Ordensmann.

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In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift »Datum« (03/2017) wird Herr Anton Höslinger vom Stift Klosterneuburg porträtiert.

Das ganze Interview in »Datum« 03/2017

[rs]

 

 

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