Zusammenlegung von jesuitischen Provinzen

general arturo 120Seit gestern beraten Jesuiten aus 5 europäischen Ländern über eine langfristige Zusammenlegung ihrer Provinzen. Getroffen hat man sich im deutschen Schwäbisch Gmünd zu einem viertägigen Symposion mit 260 Ordensleuten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Litauen und Ungarn.

Auch der  Jesuiten-Generalobere P. Arturo Sosa SJ sowie sein Assistent für Zentral- und Osteuropa, P. Tomasz Kot SJ,  wurden als Gäste erwartet.

 "Es ist für mich eine große Freude, Euch, die Vertreter der fünf Provinzen, die einen wichtigen Schritt in eine gemeinsame Zukunft unternehmen, hier persönlich zu begrüßen", erklärte der im vergangenen Oktober neugewählte Generalobere vor Beginn des ordensinternen Treffens. "Ich hoffe, dass der Besuch während des Symposiums mir hilft, zu einer besseren Einsicht in die Sorgen und Hoffnungen, die Eure Herzen bewegen, zu gelangen."

Nach eigenen Angaben sollen Impulse der jüngsten Jesuiten-Generalkongregation (letzte Tagung im Herbst in Rom) aufgegriffen werden. Man möchte über Visionen, Ideen und zentrale Herausforderungen beim Zusammengehen der Provinzen sprechen.

Bekannt gegeben wurde die Entscheidung über den Zusammenschluss der drei deutschsprachigen Provinzen sowie Litauen und Ungarn zu einer gemeinsamen Provinz schon vor mehr als einem Jahr. Während es in der Ausbildung bereits gute Erfahrungen der Zusammenarbeit gebe, stehen der Zeitplan für die Fusion und die Leitungsstruktur der zukünftigen Provinz nach Angaben des Ordens noch nicht fest.

 

[msc]

 

 

 

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