Jugend Eine Welt hilft im Südsudan

20170420 suedsudan 120Fünf Millionen Menschen sind im Südsudan auf humanitäre Hilfe angewiesen. Während viele internationale Helfer das Land aufgrund der katastrophalen Sicherheitslage verlassen würden, seien die Salesianer Don Boscos und Don Bosco Schwestern weiterhin vor Ort und stünden der Not leidenden Bevölkerung zur Seite. Das berichtet die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt am 20. April 2017 in einer Aussendung.

Demnach versorgen die Jugend Eine Welt-Projektpartner in zwei Lagern in Gumbo nahe der Hauptstadt Juba mehr als 10.000 Flüchtlinge mit Lebensmitteln und Unterkunft. "Jugend Eine Welt" unterstützt Don Bosco Hilfsprojekte im Südsudan seit mehr als 15 Jahren. Doch noch nie sei die Lage so schlimm gewesen: Die Landwirtschaft leide an anhaltender Dürre, in Folge des Bürgerkrieges konnten die Felder nicht bestellt werden und viele Straßen wurden so schwer beschädigt, dass der Transport von Waren kaum möglich sei. Zudem könnten sich die meisten Menschen den Kauf der wenigen auf den Märkten erhältlichen Lebensmittel aufgrund der hohen Inflation nicht leisten.

Die "Jugend Eine Welt"-Projektpartner gewährleisten an mehreren Standorten im Land weiterhin Schulbildung für benachteiligte Kinder, sorgen für medizinische Betreuung, führen Projekte zur Stärkung von Frauen und Mädchen durch und verteilen Saatgut und landwirtschaftliche Geräte. Doch die nächste Ernte wird erst im Sommer erwartet und die Angst ist groß, dass sich die Hungerkrise bis dahin noch weiter verschärft.

Ohne einen massiven Hilfseinsatz der internationalen Gemeinschaft drohe eine humanitäre Krise von historischem Ausmaß, warnte "Jugend Eine Welt"-Geschäftsführer Reinhard Heiserer.

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[rs]

 

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