Österreichs Benediktiner erkunden die Natur

OSB Wallfahrt 120An jedem zweiten Pfingstdienstag unternimmt die Österreichische Benediktinerkongregation eine Wallfahrt. Für dieses Jahr hatte Abtpräses Christian Haidinger OSB nach Kremsmünster eingeladen; er war bis zu seiner Wahl zum Abt von Altenburg (2005) selbst Benediktiner in Kremsmünster. Anlass, diesmal ins oberösterreichische Stift an der Krems zu kommen, war die Landesgartenschau. 150 Benediktinerinnen und Benediktiner nahmen am 6. Juni an der Wallfahrt zur Landesgartenschau nach Kremsmünster teil.

Der Weg führte zuerst vom Prälatenhof zum Sagteich, an dem P. Franz Ackerl OSB einen Impuls hielt und betonte, jeder und jede der doch recht unterschiedlichen Ordensleute hätte einen eigenen Weg der Nachfolge, in der Gott jemanden ganz persönlich führt und trotz der eigenen Schwächen zum Boten seines Reiches auserwählt. Im Schweigen ging es zur Kaplaneikirche Kirchberg, in der P. Benno Wintersteller OSB eine geschichtliche Einführung hielt und unter Abtpräses Christian eine Eucharistiefeier stattfand. In der Predigt sprach P. Daniel Sihorsch OSB über die religiöse Bedeutung des Gartens – seine Ausführungen sind hier nachzulesen.

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Am Nachmittag war Gelegenheit, unter Führung und alleine die Landesgartenschau zu besichtigen. Die 150 Benediktinerinnen und Benediktiner zeigten sich sehr beeindruckt von der vielfältigen Gestaltung des Stiftes Kremsmünster durch die Landesgartenschau. „Dieses Kloster habe ich in den letzten Jahrzehnten unzählige Male besucht, aber ich erlebe es jetzt auf ganz neue Weise und bin erstaunt, wie viel sich hier gewandelt hat“, meinte ein älterer Pater aus einem anderen Benediktinerkloster.

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Hier können Sie die Predigt von P. Daniel nachlesen.

[hw]

 

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