Kirche dankbar für das Wirken der kontemplativen Orden

stgeroldbikoDie Kirche ist dankbar für das Wirken der kontemplativen Orden, wo in Gebet und Stille die Treue und Barmherzigkeit Gottes bezeugt wird. Das betonte Bischof Benno Elbs bei der Eucharistiefeier der österreichischen Bischöfe am 13. März 2107 in der Benediktiner-Propstei St. Gerold.

Zuvor hatte sich die Bischofskonferenz bei ihrem Studiennachmittag mit dem kontemplativen Ordensleben befasst. Daran teilgenommen haben die Äbtissin der Zisterzienserinnen in Gwiggen, Hildegard Brem, die Priorin des Karmels in Rankweil, Theresa Benedikta Renz und Äbtissin Barbara Moosbrugger von den Schwestern der hl. Klara in Bregenz. Auch der Abt von Einsiedeln, Urban Federer, zu dessen Verantwortungsbereich die Propstei St. Gerold gehört, war bei den Beratungen anwesend. Allgemein werde gefragt, was die Menschen von Gott halten. Demgegenüber sei aber die eigentliche Frage, "was Gott vom Menschen hält", gab der Feldkircher Bischof in der Predigt zu bedenken. "Gott hält seinen Bund mit dem Menschen und ist treu", diese Erkenntnis bezeuge nicht nur die Bibel, auch die kontemplativen Orden seien "Verkündigungsorte der Treue Gottes", so Elbs. In diesen Ordensgemeinschaften werde zudem erfahrbar, dass Menschen mit ihrer Lebensgeschichte und Brüchigkeit aufgenommen und wieder aufgerichtet werden. Schließlich seien kontemplative Orden "Orte der Barmherzigkeit, wo die Türen der Herzen offen stehen". Ganz im Sinne von Papst Franziskus und seinem Familiendokument "Amoris laetitia" werde dort das Begleiten, Unterscheiden und Integrieren gelebt, so Bischof Elbs.

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Propstei St. Gerold

[fk]

 

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