CHRISTOS WOSKRES! WA ISTINU WOSKRES!

kasachstan 120"Christus ist auferstanden! Ja, er ist wahrhaft auferstanden!" - "Wir gehen Ostern entgegen. Es ruft uns in Erinnerung, dass Jesus unser Leben des Alltags, des Leidvollen, des Widerstands und der kleinen Freuden mitgetragen hat und uns darüber hinaus eine Hoffnung gibt auf bleibendes, erfülltes Leben." So schreiben Sr. Kunigunde und Sr. Agnes in ihrem Oster-Brief aus Kasachstan "an daheim".

"Wir freuen uns schon auf den Ruf nach der Osternachtsfeier, der dreimal lautstark erklingt: CHRISTOS WOSKRES! WA ISTINU WOSKRES! - Christus ist auferstanden! Ja, er ist wahrhaft auferstanden!" Das schreiben die frühere Präsidentin Sr. Kunigunde Fürst und ihre Mitschwester Agnes von den Vöcklabrucker Franziskanerinnen an daheim. In ihrem Osterbrief geben sie Einblick in das Geschehen in Kasachstan, wo sie "auf Mission" sind. "Unser Schulweg hatte im Winter eine besondere Form. Wir nannten ihn unseren "Weg übers Gebirge". In der Straße, die nicht vom Schnee geräumt wurde, gab es eine hohe und auch lange Schneewehe, über deren Kamm ein schmaler Pfad führte. Im Finstern zu gehen war eine kleine Mutprobe, denn danebensteigen hieß, im tiefen Schnee versinken."

kasachstan 450

Der Frühling kommt

Jetzt hoffen die beiden Ordensfrauen auf den Frühling, der ein leichertes Fortkommen ermöglichen wird: "Es ist nicht mehr Winter - der meteorologische Frühling hat auch bei uns in Kasachstan begonnen, freilich anders als man sich das in Österreich vorstellt. Das kasachische Fest Nauryss am 21. März markiert den Wechsel der Jahreszeiten. Symbolisch wird in einer Spielszene der Winter - in dicken Pelz gehüllt - vom Frühling in duftigem Blütenkleid vertrieben. Wenn auch die Temperaturen tagsüber schon in den Plusbereich steigen, so sind die Nächte noch empfindlich kalt." Die beiden Ordensfrauen freuen sich auch über den Frühling, "der durch jede Taufe spürbar wird". Deutschkurse werden angeboten und Prüfungen dazu abgelegt. Die Freude ist überaus groß, dass das gemeinsame Feiern mit den orthodoxen Schwestern und Brüder so schön gelingt: "Etwas Besonderes war dieses Jahr, dass wir mit der orthodoxen Gemeinde ihr Weihnachten in der Nacht von 6. auf 7. Jänner mitfeiern konnten. Der noch junge Batjuschka (orthodoxer Geistlicher), der auch den Kontakt zur katholischen Gemeinde sucht und am 24. Dezember beim Weihnachtsspiel unserer SchülerInnen anwesend war und Segenswünsche sprach, stand der Feier mit Gesang und gesungenen Gebeten vor." Der Osterbrief ist ein Lebenszeichen über alle Grenzen hinweg.

Franziskanerinnen in Kasachstan

[fk]

 

20170323 Kloster Pupping 54 GereichtigkeitGeht 180

5vor12 180 1

miachelb play 180

pupping video 180