Schwesternwallfahrt zum Reformationsgedenken nach Oberwart

DSC00476 120Katholische, evangelisch-lutherische, evangelisch-reformierte und orthodoxe ChristInnen sind zusammen mit Buddhisten, Hindus, Zeugen Jehovas, Altkatholiken, Adventisten, freie Christengemeinden, Menschen ohne religiöses Bekenntnis in Oberwart beheimatet. Wiener und burgenländische Ordensfrauen haben diesen multireligösen Ort als Ziel ihrer jährlichen Wallfahrt am 13. Mai 2017 auserkoren. "Es ist schon beeindruckend, dass auf so engem Raum eine solche religiös-bunte Vielfalt in einem guten Miteinander möglich ist."

Die Schwerpunkte der Wallfahrt bildete der Besuch katholischen und evangelischen Kirchen anlässlich des Reformationsjubiläums. Sr. Ruth Pucher hat in kompetenter Weise die moderne Bauweise und Gestaltung der katholischen Osterkirche – Kunst in Verbindung mit Spiritualität – nahe gebracht. In der evangelisch - lutherischen Kirche AB wurden die Ordensfrauen von der Pfarrerin persönlich begrüßt.

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Begegnungen und Einsichten

Gemeinsames Singen und Beten hat genauso wie das „Original Wittenberger Lutherbrodt“, das als kleine Stärkung vor dem Kircheneingang angeboten wurde, die Verbundenheit gezeigt.  Lehrreich war der Besuch der evangelisch - reformierten Kirche HB, in der Pfarrer Laszlo auf vergangene geschichtlich Entwicklungen hingewiesen und uns das „Abendmahl der evangelischen Christen“ verständlich gemacht hat. Mit dem gemeinsamen Essen im Restaurant und der Heurigenbesuch wurde der Tag bei schönem Wetter wunderbar abgerundet. Sr. Judith Tappeiner, die Regionalvorsitzende der Wiener Ordenskonferenz war beeindruckt von der erlebten Vielfalt und den wertvollen Begegnungen: "Es ist schon beeindruckend, dass auf so engem Raum eine solche religiös-bunte Vielfalt in einem guten Miteinander möglich ist."

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Die große Schar der Wallfahrerinnen

Regionalkonferenzen in Österreich

[fk]

 

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