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Jahr der Orden - Aktuelles

Papst Franziskus trifft mit heimischen Ordensleuten zusammen

2016 02 03 papst franziskus 120Papst Franziskus traf am 3. Februar 2016 anlässlich des offiziellen Abschlusses des JAHR DER ORDEN mit einer Delegation der österreichischen Ordensgemeinschaften zusammen. Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz übergaben ihm Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden, Abtpräses Christian Haidinger, Vorsitzender der Superiorenkonferenz, Sr. Ruth Pucher, Missionarin Christi, P. Bernhard Eckerstorfer, Stift Kremsmünster, und Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften, eine Zusammenfassung der umfangreichen Aktivitäten in Österreich zum vergangenen Themenschwerpunkt.

Es war eine sehr beeindruckende Begegnung – darin war sich die gesamte Delegation der Ordensgemeinschaften Österreich einig. "Viele neue Früchte sind gewachsen, auf die wir nun aufbauen können", brachte es Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, auf den Punkt. Man habe das Treffen mit Papst Franziskus als „ein starkes Zeichen der Ermutigung“ aufgenommen, so wie man sich vorher schon intensiv bemüht hatte, im JAHR DER ORDEN den Impuls des Papstes aufzunehmen. Die ermutigen Worte des Papstes seien jedenfalls Antrieb, „mit aller Kraft den Weg des Evangeliums weiterzugehen, trotz aller Schwierigkeiten“, ergänzte Abtpräses Christian Haidinger, Erster Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreich.

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Papst Franziskus trifft P. Bernhard Eckerstorfer, Stift Kremsmünster, Abtpräses Christian Haidinger, Vorsitzender der Superiorenkonferenz, Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden, und Sr. Ruth Pucher, Missionarin Christi (c) Ordensgemeinschaften Österreich/fk

Auch Sr. Ruth Pucher von den Missionarinnen Christi und P. Bernhard Eckerstorfer vom Benediktinerstift Kremsmünster zeigten sich von Franziskus sehr beeindruckt. Für den Papst seien die jungen Ordensleute in Österreich ein großes Anliegen. Er wisse um die schwierige Situation für die wenigen jungen Ordensfrauen und –männer. „Papst Franziskus sagte, er will sie ihrem Weg bestärken und auch für sie beten“, berichtete Sr. Ruth Pucher. "Diese Ermutigung wollen wir nun nach Österreich tragen."

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Die Delegation der Ordensgemeinschaften Österreich (v.l.n.r.:) Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich, P. Bernhard Eckerstorfer, Stift Kremsmünster, Sr. Ruth Pucher, Missionarin Christi, Abtpräses Christian Haidinger, Erster Vorsitzende der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, und Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs. (c) Ordensgemeinschaften Österreich/fk

P. Eckerstorfer hob auch positiv hervor, dass die internationalen Abschlussfeiern zum JAHR DER ORDEN „keine triumphalistischen Veranstaltungen“ beinhaltete, sondern im Mittelpunkt seien stets die Fragen gestanden: "Wie könne wir tiefer aus den Quellen schöpfen? Wie können wir unsere Charismen neu entfachen und wie können wir der Kirche und Gesellschaft dienen?"

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(c) Ordensgemeinschaften Österreich/fk

Neues Projekt: Freiwilliges Ordensjahr

Bei dieser Gelegenheit stellten die vier Ordensleute gemeinsam mit Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros und Österreich-Koordinator des JAHR DES ORDEN, das neue "Freiwillige Ordensjahr". Das neue Projekt, das im September 2016 starten wird, richtet sich an junge und auch an ältere Menschen, die zwischen drei und zwölf Monaten in einer ausgewählten Gemeinschaft wohnen, am ihrem täglichen Leben teilhaben und mitarbeiten möchten.

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(c) Ordensgemeinschaften Österreich/fk

Wahre Gerechtigkeit nur durch Barmherzigkeit

Bei seiner Audienzansprache sagte Papst Franziskus, wahre Gerechtigkeit sei immer nur über Barmherzigkeit möglich, denn Strafrecht könne niemals volle Gerechtigkeit herstellen. Die Bibel zeige einen anderen Weg, in dem das Opfer an das Gewissen des Schuldigen appelliere, ihn zur Umkehr auffordere und ihm Vergebung anbiete. Dieser Weg sei nicht leicht, müsse doch das Opfer bereit sein, zu vergeben, und den Wunsch haben, das Seelenheil des Täters zu retten. Doch auch Jesus habe immer an die Notwendigkeit ihrer Rettung erinnert. Gott sei unendlich barmherzig und absolut gerecht, so Franziskus. Gott wolle nicht die Verurteilung der Menschen, sondern deren Heil - deshalb biete er ihnen stets seine Vergebung an.

Das Pressefoto 1 und das Pressefoto 2 zum Download.

Bericht in OÖ Heute vom 3.2.2016

Bericht in Religion Aktuell in Ö1

Bericht in Religion ORF

Ansprechpartner: Ferdinand Kaineder 0699/1503 2847

Hier noch einige Eindrücke vom Treffen mit Papst Franziskus:

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(c) Ordensgemeinschaften Österreich/fk

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(c) Ordensgemeinschaften Österreich/fk

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(c) Ordensgemeinschaften Österreich/fk

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(c) Ordensgemeinschaften Österreich/fk

[rs]