Frauenorden

Zisterzienserinnenkloster Marienfeld bei Maria Roggendorf

Maria Roggendorf 49
2041 Wullersdorf

Tel.: 02953/2430
Fax: 02953/2430-7

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Internet: http://www.kloster-marienfeld.at

 

Kurzbeschreibung:

Die Verherrlichung Gottes durch Gebet und Arbeit im Geist Mariens war von Anfang an das Ziel der Klostergründung. Als Zisterzienserinnen leben wir nach der Benediktusregel und den Konstitutionen des Zisterzienserordens mit kontemplativer Ausrichtung. Dasein für Gott und für die Kirche, Leben in einer ständigen Haltung des Glaubens ist unsere Berufsaufgabe. Klausur und Schweigen sind Hilfen dazu. Der heilige Bernhard von Clairvaux (gest. 1153) zeigt uns Maria als Vorbild: Sie ist das überzeugendste Beispiel für ein Leben der Demut, des Verzichtes, der freiwilligen Armut, des Gehorsams, des Friedens und der Freude im Heiligen Geist.

Schon bald nach der Eröffnung der „Wallfahrt für die Kirche“, die seit 13. Oktober 1969 an jedem Dreizehnten in Maria Roggendorf gehalten wird, artikulierte sich der Wunsch nach Gründung eines kontemplativen Frauenklosters. In ihm sollte alle Tage in den Intentionen der Monatswallfahrt gebetet werden: um Festigung im Glauben, um geistliche Berufe, um Erneuerung der Kirche, um den Frieden in der Welt. Die Gründung erfolgte - initiiert und getragen durch den damaligen Wallfahrtsdirektor P. Dr. Hans-Hermann Groër OSB und einen Freundeskreis – durch die Zisterzienserinnenabtei Mariastern in Vorarlberg. Mit der Weihe des Grundsteins am 7. September 1975 fand sie ihren Abschluss mit der Besiedelung durch acht aus dem Mutterkloster entsandte Schwestern und der Weihe des Klosters, die Kardinal DDR. Franz König am 14. November 1982 vornahm. Am 17. April 1991 wurde Marienfeld zum selbständigen Priorat mit eigenem Noviziat und am 29. März 2000 zur Abtei erhoben.

Unsere vorzüglichste und schönste Aufgabe ist das Chorgebet. Je nach Rang der Feste umfasst es drei bis vier Stunden am Tag. Im Auftrag der Kirche stehen wir im Namen der ganzen Menschheit in einem Lob-, Dank-, Sühne- und Bittgebet vor Gott. An alle wollen wir dabei denken, im Vertrauen, dass der Macht der Fürbitte und Sühne keine Grenzen gesetzt sind. Persönliches Gebet und geistliche Lesung tragen und ergänzen das gemeinsame Gebet. Quelle und Mitte des geistlichen Lebens ist die tägliche Eucharistiefeier.

Die Erwerbsgrundlage für den Lebensunterhalt bilden – wie im Mutterkloster Mariastern – Paramentik, Besorgung der Kirchenwäsche, kunstgewerbliche Arbeiten sowie Obst- und Gemüsebau. Für viele Menschen, besonders auch für Priester und Ordensleute, wird Marienfeld immer mehr ein Ort, wo man bei Besinnungstagen, Gottesdiensten und Gebetsstunden geistliche Hilfe und Stille finden kann.

 

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