Geschichte

Oblaten der Jungfrau Maria (OMV)

ENTSTEHUNG

Gründer der Kongregation der Oblaten der Jungfrau Maria (OMV) ist der verehrungswürdige Pio Bruno Lanteri (1759-1830).

Er lebte in der Zeit Napoleons, der mit seiner Übermacht Völker und Kirche bedrängte.

1782 in Turin zum Priester geweiht, war sein Lebensprogramm: "Alles dem, der alles ist! Überwinde dich selbst, ich will ein lebendiges Abbild Jesu Christi werden!" Das Hauptfeld seines Apostolates lag in der Provinz Piemonte mit der Hauptstadt Turin, wo P. Lanteri mit P. Diessbach SJ Laien und Priester um sich sammelte und die Amicizia Cristiana (= Vereinigung christlicher Freundschaft) und die Amicizia Sacerdotale (= Vereinigung priesterlicher Freundschaft) gründete.

Die Laienvereinigung war auch in Wien tätig und trat mit dem Kreis des hl. Clemens Maria Hofbauer, des Patrons der Stadt Wien, in Verbindung.

Ziele dieser Gemeinschaften waren die Reinerhaltung des katholischen Glaubens, die Verteidigung des Papstes und die Treue zum Papsttum sowie ein gezieltes Presseapostolat.

So entstand die erste organisierte Laienbewegung.

Papst Pius XI. (1922-1939) bezeichnete P. Lanteri als "wahren Vorläufer der Katholischen Aktion".

1816 gründete P. Lanteri die "Kongregation der Oblaten der Jungfrau Maria - OMV" und gab den Mitgliedern das marianische Motto: Mariam cogita, Mariam invoca (Denke an Maria, rufe zu Maria).

1965 erklärte Papst Paul VI. den Gründer P. Pio Bruno Lanteri als verehrungswürdig.

APOSTOLISCHES CHARISMA

1. Ignatianische Exerzitien und Glaubensmissionen.

2. Bildung des Klerus durch Unterricht, geistliche Begleitung usw.

3. Die Verbreitung der Wahrheit gegen die modernen Irrlehren.

4. Die Presse und die sozialen Kommunikationsmittel.

5. Das missionarische Apostolat - die Kongregation wirkt zur Zeit in Amazonien (Brasilien), Nigeria, (Afrika) und auf den Philippinen.

6. Bildung der Laien.

SPIRITUALITÄT

Die Kongregation steht innerhalb des vielfältigen geistlichen Reichtums der Kirche wesentlich auf der Linie der ignatianischen Spiritualität (in actione contemplativus).

Die Oblaten leben ihre tägliche Beziehung zu Gott, indem sie aus den Inhalten und aus der Methodologie der ignatianischen Exerzitien schöpfen.

1. Ignatianischer Christozentrismus.

2. Liebe und Treue zur Kirche und zum Papst.

3. Tägliche Hingabe an Maria.

4. "Einsiedler und Apostel" = eine starke kontemplative Dimension (Gebet und Studium) und ein eifriges apostolisches Engagement.

5. Ein gepflegtes Gemeinschaftsleben.

Heute wirken 170 Priester, 3 Diakone, 16 Laienbrüder, 10 Priesterstudenten, 8 Novizen und 22 Postulanten in 48 Niederlassungen in Italien, Frankreich, Österreich, Argentinien, Brasilien, USA, Mexiko, Kanada, Nigeria und auf den Philippinen.

KONTAKTADRESSEN

Basilika Loretto
Hauptplatz 22
2443 Loretto

Tel./Fax: 02255/82 56

Lanterihaus
Bossigasse 68
A-1130 Wien

Tel.: 01/8772261
Fax: 01/8772261-30
Internet: www.lanteri.at
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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