Geschichte

Passionisten (CP)

ENTSTEHUNG UND AUFGABE

Die Kongregation der Passionisten verdankt ihre Entstehung und bleibende Zielsetzung der Persönlichkeit ihres Gründers, des hl. Paul vom Kreuz.

Paul Franz Danei, geboren im Jahr 1694 in dem norditalienischen Städtchen Ovada, fühlte die Berufung: "Gleichgesinnte Gefährten um sich zu sammeln, die sich ganz Gott zur Verfügung stellen und bei Volksmissionen und Exerzitien sich für die Bekehrung der Seelen einsetzen, indem sie die Andacht zum Leiden Christi in den Herzen der Gläubigen fördern."

1720 schrieb er die Regel der Kongregation.

1732 konnte der Grundstein zum ersten Passionistenkloster auf dem Monte Argentario an der Westküste Mittelitaliens gelegt werden.

1741 wurde die Regel durch Papst Benedikt XIV. bestätigt.

LEBENSFORM

Im klösterlichen Leben wurde großer Wert gelegt auf gemeinsames Gebet, Betrachtung, Studium und Erholung im Kreis der Mitbrüder.

Obwohl Paul vom Kreuz in die Zahl der großen Mystiker der Kirche einzureihen ist, war er dennoch eifrig in der Seelsorge tätig, besonders bei Volksmissionen. Gemeinschaftliches Leben, Zurückgezogenheit im Kloster, um frei zu sein für Gebet und Buße und apostolisches Wirken, waren die Grundideale, die Paul vom Kreuz in seinen Gemeinschaften verwirklicht sehen wollte.

Diese Zielsetzung erwies ihre Fruchtbarkeit für die weitere Entfaltung der Kongre-gation.

Als er 1775 starb, lebten etwa 170 Mitbrüder in zwölf Klöstern.

EINSATZGEBIETE

Noch im 19. Jahrhundert fand die Ordensgemeinschaft Verbreitung in weiteren euro-päischen Ländern und in Übersee (USA, Australien).

Heute leben etwa 3.000 Passionisten in allen Teilen der Welt.

Sie setzen die Tradition ihres Ordensgründers fort und widmen sich in Missionen, Exerzitien, Einkehrtagen und anderen Formen zeitgemäßen Apostolates der Verkündigung des Evangeliums.

Das pastorale Bemühen soll besonders der Bildung von christlichen Kerngruppen dienen.

Dafür werden Laien, Priestern und Ordensleuten Kurse für religiöse Vertiefung und Weiterbildung angeboten.

Die Passionisten stellen sich auch den Aufgaben der Ortskirchen in Diözesen und Pfarrgemeinden zur Verfügung, soweit das die eigenen Kräfte ermöglichen. Weiterhin betreuen sie große Gebiete in den Missionsländern.

1922 wurde das erste Kloster in Deutschland gegründet.

Seit 1925 gibt es ein Kloster in Österreich: Maria Schutz am Semmering.

Die Passionisten betreuen hier die altehrwürdige Wallfahrtskirche.

Sie arbeiten in der Pfarrseelsorge und Jugendarbeit.

Sie predigen Volksmissionen und Exerzitien und möchten allen Ratsuchenden im persönlichen Gespräch und im Bußsakrament zur Verfügung stehen.

Im Kloster finden Meditationskurse für Jugendliche statt.

Die kritische Situation unserer Tage erschließt für die Passionisten ein weites Betätigungsfeld im Apostolat und in der Pflege der Spiritualität im Geiste ihres Gründers.

AUFNAHME UND AUSBILDUNG

Jedem, der sich dieser Aufgabe anschließen will, stehen verschiedene Wege zum Beruf des Ordenspriesters oder Laienbruders offen.

KONTAKTADRESSEN

Rektorat

2642 Maria Schutz/Semmering,
Göstritz 4

Tel./Fax 02663 / 8208

 

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Freiwilliges Ordensjahr in Österreich

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