Geschichte

Steyler Missionare (SVD)

ENTSTEHUNG UND AUFGABE

Unser Gründer, der Selige Arnold Janssen, errichtete 1875 das erste Missionshaus der Gesellschaft des Göttlichen Wortes, Societas Verbi Divini (SVD), im niederländischen Steyl; darum "Steyler Missionare". Schon 1879 wurden die ersten Missionare, darunter der Selige Josef Freinademetz, nach China ausgesandt. Im Zuge der Missionsbegeisterung des ausgehenden 19. Jahrhunderts wuchs der neue Missionsorden rasch an. 1889 kam es zur Gründung des Missionshauses St. Gabriel, Mödling bei Wien, das heute noch größte Missionshaus Österreichs: mit Theologischer Hochschule, Religionstheologischem Institut, Exerzitienhaus, missions-ethnographischem Museum, Buch- und Zeitschriftenverlag ("Stadt Gottes", "Weite Welt"). 1904 folgte die Errichtung des Privatgymnasiums St. Rupert in Bischofshofen, das heute eine Schule mit christlich-missionarischer Prägung für rund 350 Burschen und Mädchen ist. Zur "Steyler Ordensfamilie" gehören auch die "Steyler Missionsschwestern" und die "Steyler Missionsschwestern von der Ewigen Anbetung". "Wir arbeiten zuerst und vor allem dort, wo das Evangelium nicht oder nur ungenügend verkündet ist und wo die Ortskirche aus sich nicht lebensfähig ist... Das Beispiel Jesu bestimmt die Weise, in der wir unsere Teilnahme an seiner Sendung leben. Daher versuchen wir, uns in die konkrete Situation der Menschen einzufügen, unter denen wir arbeiten. Aufgeschlossen und voll Hochachtung für die religiösen Überlieferungen der Völker, suchen wir das Gespräch mit allen und bringen ihnen die Frohbotschaft der Liebe Gottes. Wir zeigen eine Vorliebe für die Armen und Unterdrückten." So umschreiben unsere Konstitutionen unsere Aufgabe.

EINSATZGEBIETE

War der Orden zu Beginn stark deutsch und europäisch geprägt, hat er sich heute in eine internationale Gemeinschaft gewandelt, deren ca. 6.000 Mitglieder mehrheitlich aus Asien (Indonesien, Indien, Philippinen) stammen. Wir leben und arbeiten in etwa 60 Ländern aller Kontinente in der Seelsorge, in Sozialdiensten, an Universitäten und Schulen, im Bibelapostolat, im Bereich der Medien etc. Der gesellschaftliche Wandel in Europa (Säkularisierung) und die erneuerte Sicht des Sendungsauftrages der Kirche zu allen Menschen läßt uns auch Europa als missionarische Herausforderung sehen.

LEBENSFORM

Die "Steyler Missionare" sind ein Missionsorden von Brüdern und Priestern. Durch die Gelübde (Armut, Ehelosigkeit, Gehorsam) binden wir uns an diese missionarische Gemeinschaft, die in Verkündigung und Leben allen Menschen die befreiende Botschaft Jesu bezeugen will. Die gemeinsamen Erfahrungen in einer internationalen und multikulturellen Gemeinschaft bereichern uns darin.

AUFNAHME UND AUSBILDUNG

Mit dem Eintritt ins Postulat dauert die Ausbildung normalerweise sechs bis acht Jahre. Die Einführung in die missionarische Lebensform der Gemeinschaft und die theologische bzw. berufliche Ausbildung gehen mit der praktischen Erprobung (auch in Übersee) Hand in Hand. Vor der Ablegung der ewigen Gelübde wählen die Mitglieder ihr Arbeitsfeld in Absprache mit der Ordensleitung.

KONTAKTADRESSEN

Missionshaus St. Gabriel

2340 Mödling,
Gabrielerstraße 171

Tel.; +43 2236 / 803
Fax: DW 103
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: http://www.steyler.at

Missionshaus P. Freinademetz

I-39100 Bozen,
Via Nicolodi 1

Tel.: +49 0471 / 40 70 75
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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