An Social Media führt kein Weg vorbei

20170316 OSP PR Wels 01 120Am 15. März 2017 fand ein (Vernetzungs-)Treffen der PR-Verantwortlichen der österreichischen Ordensspitäler statt. Gastgeber war das Klinikum Wels-Grieskirchen. Markus Huber, Geschäftsführer der Linzer Social-Media-Agentur „Social Media Com“, hielt das Impulsreferat zum Thema „Was bedeutet Social-Community für PR-Arbeit in den Ordensspitälern?“

Warum wird Social Media genutzt? – Diese Frage stelle Markus Huber, Geschäftsführer der Linzer Social-Media-Agentur „Social Media Com“ an den Anfang seines Referates. Die europaweit tätige „Reichel & Partner“-Tochter ist unter den Top-3 der Social Media Agenturen in Österreich und hat sich schon seit 2011 auf die Entwicklung und Umsetzung von ganzheitlichen Online Strategien und Social Media Auftritten spezialisiert.

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Gastgeberin Mag.a Kerstin Pindeus vom Klinikum Wels-Grieskirchen und Markus Huber, Geschäftsführer der Linzer Social-Media-Agentur „Social Media Com“. (c) Ordensgemeinschaften Österreich/mp

Relevante Medien seien Facebook mit 3,7 Mio. Usern und YouTube mit 4,8 Mio. Usern in Österreich. Gewinner des vergangenen Jahres ist Instagram, das mittlerweile auf 1,6 Mio. User angewachsen ist. Huber machte klar, dass das Herzstück eines jeden guten Social Media-Auftritts guter Content sei. Voraussetzung dafür sei aber Bestimmung von fünf Key-Faktoren: Zunächst müsse man Klarheit über die Ziele und Projekte gewinnen, die Zielgruppe definieren, eine Potentialermittlung erstellen, die Zuständigkeiten und Ressourcen ermitteln und die Kommunikationsrichtlinien erstellen.

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Die PR-Verantwortlichen der Ordensspitäler diskuitierten über "Social-Community für PR-Arbeit in den Ordensspitälern". (c) Ordensgemeinschaften Österreich/mp

Bild-Context sei besser als Text, wobei Video-Content sicherlich in Zukunft verstärkt eine Rolle spielen werden. 100 Mio. Nutzer sehen täglich Videos; 92 Prozent der Nutzer teilen Filme. Hubers Resümee: „An Social Media führt kein Weg vorbei. Denn auch wenn ich nicht im Social Media bin, wird dennoch über mich geredet. So kann ich es wenigstens das, was über mich gesprochen wird, ein wenig kontrollieren und steuern.“ Der Ratschlag des Social Media-Fachmanns: Wenn die Betreuungs-Ressourcen knapp sind, dann ist es das Beste, sich auf die Social Media-Plattform zu konzentrieren, die für die eigen Zielgruppe am relevantesten ist. Besser einen Kanal gut als mehrere Kanäle schlecht betreuen.

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Das Medienbüro der Ordensgemeinschaften Österreich ist Organisator des Netzwerk-Treffens der PR-Verantwortlichen der Ordensspitäler. (c) Ordensgemeinschaften Österreich/mp

Auch das Medienbüro, das dieses Treffen eingefädelt und organisiert hat, geht selber einen Schritt weiter und wird Videos und Instagram forcieren. Der Leiter des Medienbüros Ferdinand Kaineder ist selbst ein begeisterter und umtriebiger Social-Media-Akteur. Er stellte in diesem Kreis die neuen Video- und Social Media Aktivitäten vor: „Mit der neuen Kollegin im Büro haben wir eine Video-Expertin an Bord und werden diese Möglichkeiten in Richtung Video-Journalismus und damit auch die Präsenz auf Instagram intensiver ausspielen. Das Bewusstsein für ein gutes und ansprechendes Bild  muss in der Ordenswelt noch weiter wachsen. Das bewegte Bild mit authentischem Inhalt ist noch einmal eine besondere Chance.“ Die Broschüre „Quellen der Kraft“ wird ab Ostern in den Ordensspitälern den PatientInnen und MitarbeiterInnen zu Verfügung stehen. Kaineder: „Auch hier haben wir mit einem eigenen Video das „Why“ zugänglich gemacht.“

Alle Videos sind hier zusammengefasst: http://www.ordensgemeinschaften.at/publikationen/video

[fk/rs]

 

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