Franziskus mahnt vor Selbstbezogenheit, die zum Tode führt

red 120Ordensgemeinschaften sollen nach Worten von Papst Franziskus Zeichen gegen eine immer gleichförmigere Gesellschaft sein. Auch wo aus Ungerechtigkeiten Gegensätze und Trennung entstünden, dürfe in einer zerrissenen und aggressiven Welt das "Zeugnis des brüderlichen Lebens in Gemeinschaft" nicht fehlen. Zugleich mahnte er zu Missionsbereitschaft und warnte vor einer "Selbstbezogenheit, die zum Tod führt".

 

Papst Franziskus sagte das am 24. Juni 2017 im Vatikan vor Mitgliedern des Resurrektionisten-Ordens, die von 11. - 25. Juni 2017 ihr Generalkapitel abhielten. "Wenn die Auferstehung Christi die größte Gewissheit und der kostbarste Schatz der Christen sei, könne man diese Botschaft anderen Menschen nicht vorenthalten." Weiter riet der Papst den Ordensleuten, sie sollten sich "dankbar an die Vergangenheit erinnern, die Gegenwart mit Leidenschaft leben, mit Hoffnung auf die Zukunft zugehen". Erinnerung dürfe nicht mit Archäologie verwechselt werden. Das jeweilige Ordenscharisma sei immer eine lebendige Quelle, "keine Flasche mit destilliertem Wasser", so der Papst.

Die Gemeinschaft der Resurrektionisten wurde 1836 in Paris von dem Polen Bogdan Janski gegründete. Sie hat das Ziel, in einer materialistisch geprägten Welt Menschen Orientierung zu bieten. Der Orden ist heute in 15 Ländern tätig. In Österreich wirken derzeit rund zehn Priester der Resurrektionisten im Missionshaus und der Kirche zum hl. Kreuz in Wien, in der Kirche St. Josef auf dem Kahlenberg in Wien und als Seelsorger in Wien, Nieder- und Oberösterreich.

Resurrektionisten

[fk]

 

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