Ordensmann und Erzbischof Franz Lackner unterstützt die Haltung der Initiative „Christlich geht anders“

Christlich geht anders EB Lackner 120„In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“, das ist die Frage, die sich die InitiatorInnen - darunter viele Ordensleute - von „Christlich geht anders“ stellen. Derzeit werde in Österreich immer mehr auf dem Rücken von Mindestsicherungs-Beziehern, Flüchtlingen sowie Arbeits- und Obdachlosen Politik gemacht, mit Sündenbock- und Spaltungsmechanismen sowie einer Verrohung der Sprache. Der Franziskaner und Erzbischof von Salzburg Franz Lackner unterstützt mit seiner Unterschrift die "Solidarischen Antworten auf die Soziale Frage".

 

Mit der Kampagne „Christlich geht anders! Solidarische Antworten auf die Soziale Frage“ weisen die Frauen- und Männerorden, die Katholische Sozialakademie und die Katholische Aktion (KA), aber auch Theologinnen und Theologen sowie Vertreter der evangelischen Kirche bis hin zu Vertretern der orthodoxen Kirchen auf eine „gesellschaftliche Polarisierung durch wachsende Ungleichheit“ hin. Als Erstunterzeichner haben Abtpräseses Christian Haidinger und Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer unterzeichnet. Jetzt hat auch Erzbischof Franz Lackner unterschrieben, denn „christliche Werte zählen auch heute in der Politik. Das Sozialwort der Kirchen muss immer wieder neu in den politischen Alltag übersetzt werden. Ich unterstütze daher die Haltung von ,Christlich geht anders‘, die auch von der KA Salzburg unterstützt wird."

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Erzbischof Franz Lackner unterzeichnet die Forderungen der Initiative Christlich geht anders. KA-Präsidentin Elisabeth Mayer ist mit am Tisch. (Foto: rb/roi)

Auf die Seite der Ausgegrenzten stellen

Die Katholische Aktion der Erzdiözese Salzburg hat nun die Initiative gegen die Entsolidarisierung in der politischen Debatte zu ihrem Anliegen gemacht. Dabei müssen wir Konflikte mit angeblichen Rettern des christlichen Abendlandes austragen, uns auf die Seite der Ausgegrenzten stellen und uns an Papst Franziskus halten, sagt KA-Präsidentin Elisabeth Mayer: „Mir ist eine verbeulte Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straße hinausgegangen ist, lieber als eine Kirche, die auf Grund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist“, schreibt der Papst in „Evangelii Gaudium“ über die Verkündigung des Evangeliums in der Welt von heute.

cga

Initiative Christlich geht anders

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