HLUW Yspertal – Ozeanforschung im Sommer

20170807 yspertal 120Am GEOMAR (Institut für Ozonforschung) absolvieren fünf Schülerinnen und Schüler die große Praxis und weitere sechs Schülerinnen und Schüler der unikaten Schule aus dem Yspertal arbeiten im Sommer direkt im Institut an ihrer Diplomarbeit. Grund genug für Dr. DI Angelika Pfeifer und Mag.  Eva- Maria Mayr, Chemikerin und Biologin an der HLUW Yspertal, sich Feedback von den Betreuerinnen und Betreuern vor Ort zu holen.

Für die Schüler bietet sich eine großartige Chance in die Welt der Wissenschaft einzutauchen und mit Naturwissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Die Praxisarbeit reicht von Seehundgehege- und Aquarienbetreuung, Ausfahrten mit den Forschungsschiffen, Labor- und Analysentätigkeiten aber auch Datenaufarbeitung und -modellierung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler der HLUW Yspertal einen spannenden Einblick in die aktuelle Meeresforschung von Fachleuten aus mehr als 40 Ländern.

Feedback von internationalen Forscherinnen und Forschern

Die Betreuer am GEOMAR beschreiben die Yspertaler Schüler in Bezug auf die Arbeitseinstellung als sehr verlässlich und fleißig. Besonders hervorgehoben wurde in den Gesprächen immer wieder das hohe Maß an Eigenständigkeit und die sehr gute Ausbildung im Laborbereich, wodurch die Jugendlichen als wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrachtet und behandelt werden.

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HLUW Yspertal in GEOMAR! (vrnl) Schülerkoordinator am GEMOAR Dr. Dengg, Biologin an der HLUW Yspertal Mag. Eva-Maria Mayr, Die Schülerinnen und Schüler der HLUW Kammerhuber Simon, Gedik Yasemin und Lichtenwallner Bianca; Foto: A. Pfeifer, HLUW Yspertal

Die internationalen Forscher zeigten besonderes Interesse an der unikaten Ausbildungsform der österreichischen Jugendlichen.  Sie befürworten ebenfalls die Möglichkeit der Praxis im Ausmaß von drei Monaten schon während der schulischen Ausbildung, um realistische Perspektiven für die Zukunft zu erlangen.

Wichtiger Schritt in der Persönlichkeitsbildung

Für Dr. DI Angelika Pfeifer und Mag. Eva-Maria Mayr war es interessant, ihre Schützlinge in ihrer neuen Arbeitsumgebung zu beobachten. Durch das internationale Umfeld können und müssen die Sprachkenntnisse in der Praxis erprobt werden.  Die anfängliche Scheu weicht aber schnell, und schon bald werden Kontakte geknüpft. Mit sehr viel Selbstbewusstsein führen die Schülerinnen und Schüler die Professorinnen an ihren neuen Arbeitsplatz, erklären ihren Aufgabenbereich und stellen die neuen Vorgesetzten vor. Der Aufenthalt am GEOMAR trägt zur Entwicklung der Persönlichkeit bei, ermöglicht ihnen internationale Kontakte zu knüpfen, stellt aber auch eine gute Möglichkeit des Feedbacks über die Ausbildung an der HLUW Yspertal dar, so das Fazit der beiden ProfessorInnen.

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