P. August Janisch für seine Kulturguterhaltung ausgezeichnet

janisch 120Der Reiner Zisterzienserpater August Janisch ist vom Land Steiermark für seine Verdienste um die "Kulturguterhaltung" mit dem Josef-Krainer Heimatpreis ausgezeichnet worden.

"Wenn jemand über sein bisheriges Leben berichten kann, dass er sich sehr viel mit Umbau- und Renovierungsarbeiten beschäftigt hat, wähnt man ihn wahrscheinlich in der Baubranche", sagte Landeshauptmann Schützenhöfer in seiner Laudatio für Pater Janisch. Der Zisterzienser erhielt den Preis einerseits für sein Engagement als langjähriger Pfarrer von Hartberg, andererseits aber auch für Stift Rein. Das Kloster Rein wurde im Jahr 1129 von Markgraf Leopold dem Starken aus dem Geschlecht der Traungauer gegründet und ist die älteste noch im Betrieb befindliche Zisterzienserabtei der Welt.

August Janisch wurde 1942 geboren und 1966 zum Diözesanpriester geweiht. In seiner Zeit als Hartberger Pfarrer, in der er auch Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke "missio Steiermark" war, engagierte er sich u.a. für Flüchtlinge. 1993 war er eines der Briefbombenopfer des Attentäters Franz Fuchs. 1995 erhielt er den Anerkennungspreis des Bruno Kreisky Preises für Verdienste um die Menschenrechte. In den Zisterzienserorden trat er nach einem Sabbatjahr im Stift Rein im Jahr 2000 ein, wo er 2005 die Profess ablegte. Janisch ist u.a. Vorstandsmitglied der Tourismusvereinigung "Klösterreich".

Stift Rein

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