Don Bosco Mission Austria: Seit 25 Jahren in Ghana tätig

20171206 don bosco mission austria 120Seit 25 Jahren ist die Don Bosco Mission Austria in Ghana aktiv. Ihr jetziger Leiter, Br. Günter Mayer, war davon 18 Jahre lang mit vollem Einsatz in dem westafrikanischen Land tätig. Zusätzlich haben rund 70 Volontäre einen Freiwilligeneinsatz im Land getätigt. Zeit, um Bilanz zu ziehen und zu klären, welche Herausforderungen in Zukunft zu meistern sind.

Sie graben mit bloßen Händen nach Gold, hantieren mit gefährlichen Chemikalien oder tauchen nach verhedderten Fischernetzen: Dass Kinder arbeiten müssen, oft unter lebensgefährlichen Bedingungen, ist im westafrikanischen Ghana grausamer Alltag. Die Salesianer Don Boscos helfen Burschen und Mädchen, die aus den Fängen ihrer Ausbeuter befreit werden konnten, und bieten ihnen eine Perspektive. Diese Hilfe ist nur einer von vielen Arbeitsbereichen der Salesianer in Ghana. Seit 25 Jahren ist der Orden, finanziell und personell unterstützt von der österreichischen Provinz, in dem westafrikanischen Land aktiv.

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Eine große Freude: Bruder Günter Mayer von der Don Bosco Mission Austria und Provinzial Pater Petrus Obermüller feierten 25 Jahre Hilfe aus Österreich für Ghana. (c) Don Bosco Mission Austria

Ghana bildet seit 2004 zusammen mit Nigeria, Liberia und Sierra Leone die Provinz Englischsprachiges Westafrika der Salesianer Don Boscos. Die rund 170 Ordensmänner, die in der Provinz im Einsatz sind, widmen sich vor allem der Unterstützung von Jugendlichen, da diese in Westafrika besonderen Gefahren ausgesetzt sind. 

In Ghana haben die Salesianer drei Standorte: 1992 begannen sie ihre Arbeit in Odumase, einem Vorort von Sunyani, und umliegenden Dörfern. 1996 folgte der Standort in Ashaiman, einem Vorort von Accra. 2016 kam Tatale im Norden des Landes hinzu – eine besonders arme Region, in der die Ordensgemeinschaft inzwischen in rund 30 Dörfern tätig ist.

Insgesamt betreuen die Salesianer rund 12.000 Gläubige in vier Pfarreien, mit 42 Außenstationen. Sie betreiben mehrere Berufsschulen, Grundschulen, Vorschulen, Oratorien und Jugendzentren. Mit Stipendien ermöglicht der Orden jedes Jahr rund 2.900 Schulkindern und 180 Berufsschülern den Schulbesuch.

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