Lebensspuren- Spirituelle Impulse aus der Wüste

lebensspurenBr. Andreas Knapp, ehemaliger Leiter eines Priesterseminars stand vor einer Kirchenkarriere und entschied sich anders. Er trat bei den "Kleinen Brüdern vom Evangelium" ein um unter einfachen Menschen zu leben und findet darin seine Erfüllung und Nähe zu Gott. Mit einer Artikel-Serie im Sonntagsblatt lädt er ein zu einer "inneren Reise" durch die Fastenzeit. #LoslassenBefreit

"Was dürfen wir in der Fastenzeit erwarten?

Der Prophet Hosea lässt Gott zu seinem Volk sprechen:" Ich habe dich in die Wüste geführt, um dir zu Herzen zu sprechen." Ich möchte zu einer inneren Reise einladen. Denn die verschiedenen Aspekte der Wüste lassen sich auch in usnerem Alltag wiederfinden. Auch dort begegnen wir der Schönheit, der Weite, der Stille oder der Einsamkeit. All diese menschlichen Grunderfahrungen können uns zu einer vertieften Begegnung mit Gott einladen. Wenn wir im Alltag ab und zu innehalten, dann erschließen sich uns die inneren Quellen" sagt Andreas Knapp im Auszug aus dem Interview aus der Reihe im Sonntagsblatt am 4. Februar 2018.

Er ist auch als Autor tätig und liest seit seiner Jugendzeit Gedichte, weil "sich in ihnen wichtige Erfahrungen verdichten" Später begann er, selbst Erlebnisse und Gedanken in Gedichtform auszudrücken. Es hilft ihm, um etwas, das ihm zu Herzen geht, auf den Punkt zu bringen und andererseits versucht er durch Gedichte, anderen an dem Anteil zu geben, das ihm etwas bedeutet.

Am 1.2.2018 erschien gemeinsam mit Sr. Melanie Wolfers das Buch "Religion als Sprengstoff? Was man heute über Islam und Christentum wissen muss."

Darin stellen die beiden Autoren fest:
Die notwendige gesellschaftliche Debatte krankt oftmals an ihrer Oberflächlichkeit. Wer differenziert mitreden möchte, braucht Hintergrundwissen über die unterschiedlichen Glaubensvorstellungen. Denn je nachdem, wie man sich Gott vorstellt, ändert sich auch die Sicht auf den Menschen. Und dies wirkt sich aus, zum Beispiel auf die Rolle der Frau, auf das Verhältnis von Religion und Staat oder auf die Ausübung von Gewalt im Namen Gottes.

Ihr Buch richtet sich an Menschen, auf die ein öffentlich gelebter Glaube befremdlich wirkt und die sich im Blick auf die aktuellen Herausforderungen mit dem Islam und den eigenen Wurzeln auseinandersetzen wollen. Es richtet sich an Christen, die ihren Glauben und dessen persönliche und gesellschaftliche Bedeutung besser verstehen wollen. Und indem das Buch Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Islam und Christentum darstellt, liefert es Basiswissen für den interreligiösen Dialog.

[mschauer]

 

 

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