8. Februar Weltgebetstag: SOLWODI-Aktion gegen Menschenhandel

20180208 weltgebetstag 120Der 8. Februar ist weltweit der „Internationale Tag des Gebets und der Reflexion gegen den Menschenhandel“. Der von Ordensfrauen gegründete Verein SOLWODI, der sich besonders für Frauen engagiert, die Opfer von Menschenhandel, sexueller Gewalt und Ausbeutung geworden sind, lädt an diesem Tag zum Informationsschwerpunkt in die Michaelerkirche in Wien I ein.

Papst Franziskus hatte den neuen Weltgebetstag 2015 eingeführt und den 8. Februar, Gedenktag der sudanesischen Heiligen Josephine Bakhita, als Datum bestimmt. SOLWODI Österreich, eine gemeinsame Initiative von sechs Frauenorden in Österreich, die auch zum größten Teil von den Frauenorden finanziert wird, nutzt diesen Tag, um Aufklärungsarbeit zu betreiben und auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Österreich ist Transit- und Zielland zugleich. Tausende Frauen - vor allem Ausländerinnen - werden nach Österreich gebracht, um in der Prostitution zu arbeiten; sie sind vielfach Opfer von Menschenhandel.

Der Aktionstag beginnt um 17.00 Uhr im Foyer der Michaelerkirche mit Informationen zum Thema Menschenhandel. Anschließend lädt SOLWODI um 18.00 Uhr zum Gottesdienst ein und um 19.00 Uhr zur Filmvorführung über die Arbeit von RENATE (Religious in Europe Networking Against Trafficking and Exploitation) im Kapitelsaal im Kloster St. Michael (Habsburgergasse 12, 1010 Wien).

Das Programm zum Download

[rsonnleitner]

 

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