Herz-Jesu-Missionare feiern 100 Jahre Süddeutsch-Österreichische Provinz

100 Jahre jung: Das farbenfrohe, moderne Logo der Herz-Jesu-Missionare unterstreicht, dass die Ordensgemeinschaft nach wie vor am Puls der Zeit ist. © Herz-Jesu-Missionare /Canva
Der Weg zur Eigenständigkeit lag seinerzeit quasi in der Luft: Die Deutsche Provinz, zu der auch Österreich gehörte, hatte Anfang des 20. Jahrhunderts so viele Mitglieder, dass eine Aufteilung auf zwei Provinzen nahelag. Auch die große Distanz des Provinzsitzes in Münster zu den Niederlassungen in Salzburg, Innsbruck, Bad Kissingen und Pusarnitz/Kärnten waren immer wieder ein Thema. Dazu kam, dass keine Vertreter dieser Standorte im Provinzialrat saßen und Beschlüsse oft ohne Mitsprache des Südens gefasst wurden.
Start in eine eigenständige Zukunft: Gruppenbild anlässlich der Provinzgründung am 8. Februar 1925. © Herz-Jesu-Missionare
Weichenstellung in Salzburg
Der Ruf nach einer eigenständigen Struktur ging schließlich am 8. Februar 1925 in Erfüllung: Bereits im Dezember 1924 gab die zuständige Religiosenkongregation grünes Licht, und wenige Wochen später stand der offizielle Beschluss. Pater General Adrian Brocken vollzog in Salzburg persönlich die formelle Trennung, während Pater Konrad Krauß als erster Provinzial die Führung übernahm.
Tradition und frischer Wind
Das 100-jährige Bestehen der Süddeutsch-Österreichischen Provinz ist mehr als ein historisches Datum – es steht für den ungebrochenen Willen, das Ordenscharisma kraftvoll in die Zukunft zu tragen.
Ob es 2125 ein 200-Jahr-Jubiläum geben wird? „An uns soll´s nicht liegen. Schön wäre der ein oder andere, für den das auch Lebensaufgabe sein könnte und der mit uns daran arbeiten will. Mit Herz und so bunt wie möglich!“, wünschen sich die Herz-Jesu-Missionare auf ihrer Website.
Quelle: Herz-Jesu-Missionare