Ein Ordenstag der anderen Art in Kärnten

Das gemeinsame Thema der Ordensgemeinschaften Kärntens und dem „Forum für Integration und Menschenrechte“ war „Friedenspotential in Buddhismus, Islam und Christentum“. Dem entsprechend stammten die ReferentInnen aus den unterschiedlichen Religionen. Bereichert wurden die Darstellungen mit gelebten Beispielen multikultureller Jugendarbeit in Südafrika.

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Zu wenig Sitzplätze sind immer ein Zeichen für spannende Veranstaltungen: Der Ordenstag 2019 in Kärnten (c) Sr. Palotti Findenig

Aus dem Buddhismus berichtete Marina Jahn, für das Christentum referierte P. Alois Gutheinz und Mehmet Himli Tuna stellte den Islam vor. Besucht wurde der Ordenstag von TeilnehmerInnen aus verschiedenen Religionen und Glaubensrichtungen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Sr. Maria Georg Loos, die von ihren Erfahrungen in Südafrika berichtete.

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Die ReferentInnen gestalteten ein spannendes Panoptikum der Religionen (c) Sr. Palotti Findenig

"Zuwenig Sitzplätze waren vorbereitet, das war bald geschafft. Dann wurde die Zeit zu kurz, das war nicht zu beheben. Einen ganzen Tag hätten wir gebraucht! Die Vielfalt, die Öffnung des Ordenstages auf MitarbeiterInnen, Männer und Frauen aus den anderen Glaubensgemeinschaften war bereichernd und könnte wiederholt werden. Wir waren nur zum Abschluss bei der Eucharistie im gewohnt katholischen Raum…" beschreibt Sr. Palotti Findenig die Erlebnisse des Tages.

Gedanken und Anleitungen zum Frieden gibt es in allen Religionen, aber „Religionen sprechen nicht, sondern Menschen“. fügt sie hinzu, und ergänzt am Ende mit einem Zitat von Hans Küng: „Wenn kein Friede unter Religionen ist, wird kein Friede unter der Menschheit sein“. So äußerte er sich vor Jahrzehnten in Taiwan Pater Gutheiz gegenüber. An uns sei es, Beiträge zum Frieden zu leisten.


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[mschauer]