Neuer Bereichsleiter Bildung und Ordensschulen stellt sich vor

Clemens Paulovics ist seit Anfang 2020 der neue Verantwortliche für Bildung und Ordensschulen der Österreichischen Ordenskonferenz. Er begreift sich als Schnittstelle für alle 232 Ordensschulen in Österreich: „Ich sehe mich als Vernetzungsorgan, als jemanden, der die Leute zusammenbringt zum Austausch, damit das Rad nicht immer neu erfunden werden muss und man gemeinsam Sorgen und Probleme angeht.“ Für Paulovics ist das klare Unterscheidungsmerkmal von Ordensschulen, dass immer der Mensch und nicht der Lerninhalt per se im Mittelpunkt steht. In diesem Video stellt er sich live vor.

 

 „Ordensschulen sind für mich deshalb so besonders, weil Orden für mich die Vorreiter der Bildung in Europa sind. Die große Frage ist, wie wir die Ordensschulen in das 21 Jahrhundert übertragen und übersetzen und welchen Wert sie im 21. Jahrhundert haben.“ sagt Clemens Paulovics im Video in dem er sich als Bereichsleiter der Ordensschulen Österreichs vorstellt. (c) magdalena schauer   

 Die Kathpress berichtet am 10.02.2020 über dieses Video:

Wien, 10.02.2020 (KAP) Von der Gesellschaft würden immer mehr Anforderungen an die Schulen gestellt, dafür gebe es aber weder mehr Ressourcen noch würden die Lehrer entsprechend fortgebildet. Mit dieser Kritik hat sich am Montag der neue Verantwortliche für Bildung und Ordensschulen der Österreichischen Ordenskonferenz, Clemens Paulovics, zu Wort gemeldet. Andererseits sei für wichtige Themen kein Platz in Schulen, so Paulovics in einem auf der Website der heimischen Ordensgemeinschaften veröffentlichten Statement. Ein Beispiel: "Wenn Kinder trauern, wie gehen wir damit in der Schule um? Dafür bräuchte es kompetenten Menschen in jeder Schule."

Haltungen und Werte würden im allgemeinen Schulsystem oft viel zu wenig angesprochen, so Paulovics. Ordensschulen seien indofern besonders, als man dort "Kindern auf Augenhöhe begegnet, den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht den Lerninhalt."

"Elite" sein in Bezug auf Herzensbildung

Ordensschulen seien oft mit dem Vorwurf konfrontiert, "dass wir elitär sind, weil wir katholische Privatschulen sind und Schulgeld einheben". Dem halte er entgegen: "Wir brauchen uns nicht zu verstecken dafür, dass wir eine gute Ausbildung anbieten. Aber wirkliche Elite wollen wir sein in Sachen Herzensbildung, in Sachen soziales Engagement und in Sachen Nachhaltigkeit."

Orden sind laut Paulovics "Vorreiter der Bildung in Europa" sind. Die große Frage sei, "wie wir die Ordensschulen in das 21 Jahrhundert übertragen und übersetzen und welchen Wert sie im 21. Jahrhundert haben".

Paulovics ist seit Anfang 2020 der neue Verantwortliche für Bildung und Ordensschulen der Österreichischen Ordenskonferenz. Er begreift sich als Schnittstelle für alle 232 Ordensschulen in Österreich: "Ich sehe mich als Vernetzungsorgan, als jemanden, der die Leute zusammenbringt zum Austausch, damit das Rad nicht immer neu erfunden werden muss und man gemeinsam Sorgen und Probleme angeht."

In Österreich gibt es 232 Ordensschulen, in denen mehr als 51.300 Schülerinnen und Schüler unterrichtet und betreut werden.


[mschauer]