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Jesuit forscht zur Wirkmacht Heiliger Schriften

Mit der politischen Bedeutung religiöser Schriften beschäftigt sich der Jesuit und Bibelwissenschaftler P. Dominik Markl. Die Quelle dafür ortet er in der besonderen Qualität dieser Texte und zeigt dies am Beispiel des Buches Deuteronomium. "Wir haben einiges an Kompetenz verloren in der Wahrnehmung der politischen Dimension heiliger Texte“, die Ursache dafür sieht der Theologe im Dogma der Trennung von Religion und Staat. „Dieses ist lebenspraktisch für uns sehr sinnvoll, es hat aber auch zu Wahrnehmungsverdunkelungen geführt und man tut heute so, als hätten heilige Texte keine politische Dimension.“ 

Marianisten wählten neue Generalleitung

Beim 35. Generalkapitel der Marianisten vom 8. bis 29. Juli 2018 in Rom wählte das Kapitel P. André Fétis SM zum 15. Generaloberen der Gesellschaft Mariä (Marianisten). Die weiteren Mitglieder der Generalleitung sind: P. Pablo Rambaud SM (Provinz Spanien) als Assistent für das Geistliche Leben, Maximin Magnan SM (Region Togo) als Assistent für die Bildung und Michael McAward SM (Provinz Meribah, USA) als Assistent für die zeitlichen Belange.

Einladung zu fünf Ordensfesten im Stift Heiligenkreuz

Festtage gibt es am 14.und 15. August sowie am 19. und 20. August 2018 im Zisterzienserstift Heiligenkreuz: die Einkleidung und Aufnahme ins Noviziat, die Ablegung der zeitlichen und feierlichen Profess, die Weihe von Diakonen und die Aussendungsfeier der Gründermönche von Neuzelle in Brandenburg.

1. August: Welterschöpfungstag – Unser Lebensstil überlastet die Erde

Die Menschheit verbraucht viel mehr Ressourcen, als die Erde an Reichtum hat und anbieten kann. Mit 1. August hat die Weltbevölkerung ihr Ressourcenbudget für das gesamte Jahr bereits aufgebraucht – und lebt in der Schuld zukünftiger Generationen. Ein Appell, im Sinne der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus zu handeln. #Gerechtigkeit geht 

Menschenhandel: 80 Frauen fanden 2017 Hilfe bei "Solwodi"

Mehr als 80 Frauen, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution wurden, haben im Jahr 2017 erstmals Hilfe beim Verein "Solwodi" ("Solidarity with women in distress"; Solidarität mit Frauen in Not) gesucht und gefunden. Laut "Jahresbericht 2017" der Hilfsorganisation nahmen in Wien 33 Frauen, die meisten aus Nigeria und Ungarn, Kontakt zur Hilfsstelle auf. In Innsbruck waren es 51 Erstkontakte.

Stift Göttweig und die Jungen ziehen: Jugendtheater spielt „Cyrano de Bergerac“

Am 10., 11., 12. und 14. August 2018 wird auf den Stufen der Göttweiger Stiftskirche die romantische Komödie „Cyrano de Bergerac“ von Edmond Rostand aufgeführt. Nach den Erfolgen von „Jedermann“ (2014) und „Nathan der Weise“ (2016) wagt sich das Ensemble heuer an ein neues Projekt, das nicht weniger herausfordernd wird. Abt Columban Luser: „Faszinierend, wie junge Menschen zu interessieren und zu begeistern sind.“ Ein Thema, dem sich auch die im November 2018 erscheinende Ausgabe der ON Ordensnachrichten widmen wird. Der Reinerlös der Aufführungen kommt der Dachsanierung des Stiftes Göttweig zugute.

Orientierung: Ordensfrauen an den Rändern der Welt und Kirchenasyl in der Erzabtei

Die Orientierungssendung des ORF vom 15. Juli 2018 zeigt drei "Ordensberichte". Die Österreicherin Sr. Ada Lick SSpS lebt mit drei Mitschwestern am Rande Athens im Flüchtlingslager. Die Wernberger Missionsschwester Goretta Biberauer ist 1957 als Hebamme und Krankenschwester nach Kenia gekommen. Die Erzabtei St. Peter in Salzburg gibt einem Pakistani Kirchenasyl. Die Berichte sind sechs Tage in der TVTHEK online.

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