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Jesuit Klaus Mertes: Missbrauch kommt von Machtmissbrauch

Für die seit Oktober veranstaltete hochkarätige Ringvorlesung an der Universität Wien sprach gestern der Jesuit Klaus Mertes. Er warnte vor der Verwechslung von direkten Ursachen für sexuellen Missbrauch und Risikofaktoren in der Institution Kirche, die Missbrauch begünstigen können. Klerikalismus, kirchliche Sexualmoral, Abwertung von Homosexualität oder der Zölibat seien zwar spezifische Risikofaktoren für Missbrauch, aber keine direkte Ursachen.

Ein Ordenstag der anderen Art in Kärnten

Das gemeinsame Thema der Ordensgemeinschaften Kärntens und dem „Forum für Integration und Menschenrechte“ war „Friedenspotential in Buddhismus, Islam und Christentum“. Dem entsprechend stammten die ReferentInnen aus den unterschiedlichen Religionen. Bereichert wurden die Darstellungen mit gelebten Beispielen multikultureller Jugendarbeit in Südafrika.

Bericht von der Amazoniensynode

P. Franz Helm, ehemaliger Generalsekretär der Superiorenkonferenz der Männerorden und Steyler Missionar, ist im Auftrag der Koordinierungsstelle der Ö. Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission derzeit als Beobachter der Amazoniensynode in Rom. Er berichtet im Interview über seine persönliche Wahrnehmung der Synode, die brennenden Fragen, beleuchtet was man sich tatsächlicher erhoffen darf und bewertet die Synode als Medienereigniss und erläutert ihren weiteren Verlauf.

Verdienstmedaillen an MissionarInnen, eine PR- Staatspreis Nominierung und das Museumsgütesiegel

Dass Orden und Ordensleute umtriebig, engagiert und vielseitig tätig sind wissen wir. Über Auszeichnungen, die das bestätigen, freuen wir uns natürlich trotzdem: Landeshauptmann Thomas Stelzer hat mehreren Ordensleuten die oberösterreichische Verdienstmedaille für ihre missionarischen Tätigkeiten verliehen. Das Benediktinerstift Admont ist für den PR-Staatspreis 2019 nominiert und das Stift Altenburg wurde beim jüngsten Museumstag mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet.

Charity-Kunstauktion der Salvatorianer ist bildschöner Erfolg

Gerade im Weltmissionsmonat Oktober konnten die Salvatorianer einen schönen Erfolg verbuchen: Am 9. Oktober 2019 fand die Charity-Kunstauktion der Ordensgemeinschaft in St. Michael, Wien I, statt. Fast alle Gemälde wurden vom kunstinteressierten Publikum ersteigert; der Umsatz am Abend der Auktion betrug 42.500 Euro. Der Großteil des Erlöses kommt einem Missionsprojekt der Salvatorianer in Venezuela zugute. Aber auch viele andere Ordensgemeinschaften setzten im Weltmissionsmonat Oktober Aktionsschwerpunkte.

P. Luis Domingo: Venezuela steht vor dem Untergang

Am 7. Oktober 2019 fand das Pressegespräch mit P. Luis Domingo, Salvatorianer aus Venezuela, im Kapitelsaal des Kloster St. Michael in Wien I statt. Der Ordensmann berichtete über die katastrophalen humanitären Zustände, in denen vor allem die Kinder leben müssen. Hilfe kommt u.a. aus Österreich durch die Charity-Kunstauktion der Salvatorianer.

Indischer Salesianerpriester war IS-Geisel und verzeiht

Der Salesianermissionar P. Tom Uzhunnalil berichtete in einem Kathpress-Interview über seine 18-monatige Gefangenschaft im Jemen: "Ich bin ein Zeichen dafür, dass Gott existiert und Gebete erhört".  P. Uzhunnalil besucht momentan anlässlich des "Außerordentlichen Monats der Weltmission" Österreichs und möchte mit den Schilderungen seiner 557 Tage Geiselhaft in der Hand islamistischer Terroristen im Jemen Zeugnis für die Macht von Gebet und Vergebung geben. Er nennt Vergebung auch gegenüber Terroristen als Vorbedingung für Frieden.

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