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Vinzi-Notschlafstellen wurden die Verträge gekündigt

Der Name „Vinzi“ leitet sich vom heiligen Vinzenz von Paul ab, der sein Leben den Armen widmete. Fünf VinziWerke gibt es aktuell in Wien, darunter Notschlafstellen für Obdachlose und Sozialmärkte für sozial bedürftige Wienerinnen und Wiener. Nun laufen die Mietverträge in der Landstraße und in Hernals aus bzw. werden gekündigt. Miteigentümer klagen auf Unterlassung und Eigentümer auf Kündigung eines unbefristeten Mietvertrags.

P. Franz Helm: Flüchtlinge werden abgeschreckt, solidarische Menschen entmutigt

Die Caritas sowie andere kirchliche Akteure und auch NGOs sollen offenbar aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich hinausgedrängt werden. Diesen Eindruck schilderte der Vizeprovinzial der Steyler Missionare und frühere Generalsekretär der Männerorden, P. Franz Helm, in einem Interview mit dem Internet-Blog "mosaik". Mit dem Argument der Sicherheit zeige man Härte und Unmenschlichkeit. Scharfe Kritik übte er auch an der xenophoben Stimmungsmache durch Politik und Medien.

Die Barmherzigen Schwestern Innsbruck führen ihre drei europäischen Provinzen zusammen

Im Rahmen eines Kongregationsfestes der Barmherzigen Schwestern Innsbruck wurde die durch die Altersstruktur bedingte Provinzenzusammenführung der drei europäischen Provinzen offiziell durchgeführt. Die ehemaligen Provinzen Innsbruck, Meran und Treviso mit insgesamt 167 Schwestern unterstehen nun direkt der Generalleitung. Generaloberin ist Sr. Pauline Thorer.

1. August: Welterschöpfungstag – Unser Lebensstil überlastet die Erde

Die Menschheit verbraucht viel mehr Ressourcen, als die Erde an Reichtum hat und anbieten kann. Mit 1. August hat die Weltbevölkerung ihr Ressourcenbudget für das gesamte Jahr bereits aufgebraucht – und lebt in der Schuld zukünftiger Generationen. Ein Appell, im Sinne der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus zu handeln. #Gerechtigkeit geht 

Sr. Godelive und "die Wahrheit über Burundi"

Das kleine ostafrikanische Land Burundi steht im Mittelpunkt der diesjährigen Hungerhilfe-Kampagne der Caritas. Es zählt zu den fünf ärmsten Ländern der Welt. Die Armut ist eine Folge des jahrzehntelangen Bürgerkrieges, der über 400.000 Menschen zu Flüchtlingen und 200.000 zu Binnenvertriebenen machte. Die Caritas unterstützt das Ernährungszentrum von Ordensfrau Godelive Miburo. Im "Kathpress"-Interview spricht sie Klartext über die humanitären und politischen Zustände in ihrem Land.

Menschenhandel: 80 Frauen fanden 2017 Hilfe bei "Solwodi"

Mehr als 80 Frauen, die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution wurden, haben im Jahr 2017 erstmals Hilfe beim Verein "Solwodi" ("Solidarity with women in distress"; Solidarität mit Frauen in Not) gesucht und gefunden. Laut "Jahresbericht 2017" der Hilfsorganisation nahmen in Wien 33 Frauen, die meisten aus Nigeria und Ungarn, Kontakt zur Hilfsstelle auf. In Innsbruck waren es 51 Erstkontakte.

Flashmob von Ordensfrauen geht viral

Auf Facebook verteilten sich diese Bilder in Windeseile und lenken so auch online das Licht auf eine Unterstützungsaktion der Franziskanerinnen von Vöcklabruck. Alle Schwestern stellten sich gemeinsam mit rund 100 Anwohnerinnen auf die Brücke vor dem Restaurant Cafe "Zur Brücke" um sich gemeinsam mit Kochlöffeln und Töpfen gegen die Schließung dieses sozialökonomischen Beschäftigungsprojekts für Langzeitarbeitslose zu solidarisieren. Sr. Angelika Garstenauer, Generaloberin, macht deutlich : "Wir wollten uns dafür einsetzen, dass die Brücke erhalten bleibt! Uns machen die Kürzungen im Sozialbereich große Sorgen, auch deshalb war es uns ein Anliegen, unsere Solidarität mit einem so konkreten Sozialprojekt zu zeigen!" 

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