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Causa Wucherpfenning: Kirchen-Problem heißt Homophobie nicht Homosexualität

Der Papst ermutige Theologen ausdrücklich, im Sinne kirchlicher Reformen zu denken- die römische Bildungskongregation agiere jedoch ganz anders. Das Ausbleiben der vatikanischen Zustimmung zum wieder gewählten Rektor der Hochschule St. Georgen, P. Ansgar Wucherpfenning stößt auf Unverständnis bei einer immer größer werdenden Gruppe. Man kritisiert ein Grundproblem kirchlicher Kommunikation. Eine Zusammenschau der Stellungnahmen.

Mitschwester sein in Führungsrolle – in Zeiten wie diesen

Vom 12. – 13. Oktober arbeiteten über 30 Ordensfrauen gemeinsam mit Reingard Lange an aktuellen Fragen und praktischen Herausforderungen die sie jeweils im Alltag treffen. Das Modell der „Themenzentrierten Interaktion“ stand dafür als Zugang im Mittelpunk. Außerdem setzte sich jede Teilnehmerin mit ihrem persönlichen Leitungs-Credo auseinander. 

72h geballte Power und Kreativität tausender Jugendliche

Wenn sich Jugendliche im ganzen Land bereit machen, dort anzupacken, wo Hilfe benötigt wird, ist es wieder soweit: „72 Stunden ohne Kompromiss“, Österreichs größte Jugendsozialaktion, steht in den Startlöchern. „Von 17. bis 20. Oktober arbeiten tausende junge Menschen zeitgleich in ganz Österreich 72 Stunden lang in sozialen Projekten“, erklärt Magdalena Bachleitner, „Sie zeigen mit viel Power und Kreativität, was sie gemeinsam bewegen können und dass es möglich ist, die Realität zu verändern.“

100 Jahre Caritas Socialis: menschen.leben.stärken

An ihrem Gründungsort, in der Pramergasse im 9. Wiener Gemeindebezirk, startete die von Hildegard Burjan gegründete Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis (CS) am 9. Oktober 2018 in das Festjahr ihres 100. Bestehens. Motto des Jubiläumsjahres ist: menschen.leben.stärken. Die Auftaktveranstaltung im Festsaal des CS-Pflege-und Sozialzentrums Pramergasse widmete sich dem Werden und der Dynamik der Caritas Socialis.

Christlich geht anders gegen Gruppenstigmatisierung

Regina Polak, Pastoraltheologin und Maria Katharina Moser, Diakoniedirektorin betonten bei einer Podiumsdiskussion am Freitag: "Die Armutsfrage wird in der Gesellschaft ausgeblendet, und gewisse Gruppen werden stigmatisiert und beschuldigt, anderen auf der Tasche zu liegen" Ein jahrzehntelang einseitig geführter Diskurs, der von neoliberaler Ökonomie geprägt war, habe Menschen stets nur über Leistung definiert, so Polak. Dadurch werde eine Stimmung verbreitet, dass sich nur jene gesellschaftliche Anerkennung verdienten, die auch ihren Beitrag leisteten. Kirche müsse hier gegensteuern. #Christlichgehtanders

Junge Ordensleute in Herzogenburg

Am 7. Oktober traf sich der Ordensnachwuchs aus Wien und Niederösterreich zu Gebet und Austausch in Stift Herzogenburg. Insgesamt 27 junge Ordensleute aus 14 Orden und Gemeinschaften kamen zu dem Treffen und freuten sich über die Möglichkeiten sich gegenseitig kennenzulernen und sich über aktuelle Erfahrungen aus den jeweils eigenen Gemeinschaften auszutauschen. Begrüßt wurde die Gruppe von Propst Maximilian Fürnsinn.

Nicht Powerfrau, sondern Kraftfrau des Evangeliums

Sr. Hildegard Enzenhofer ist Salvatorianerin in Palästina. Sie nennt die Dinge beim Namen, polarisiert, weil sie einen Unterschied macht. Sie weiß, dass Veränderung auf Aktion basiert und nicht von selbst eintritt: „Barmherzigkeit ist sehr wichtig, aber sie verändert nicht die Welt. Das Bauen an einer gerechten Welt ist wichtiger. Gott hat uns aufgetragen an dieser gerechten Welt zu arbeiten.“ Exklusiv-Videointerview mit den Ordensgemeinschaften Österreich.

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