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Neuer Abt muss nichts neu erfinden aber kreativ sein

Abt Lukas Dikany, seit 9. September neuer Abt von Stift Schlägl beschreibt die Lage des ihm angetrauten Stiftes: Es müssten neue Akzente gesetzt werden, „aber im Grunde genommen sind wir gut unterwegs. Ein neuer Abt braucht das Kloster nicht neu erfinden, sondern darf weiterbauen und so darf ich Sorge tragen, dass das Stift Schlägl weiterhin geistliches Zentrum bleibt und sich weiterentwickelt".

Ordensfrau Weiler bei Amazonassynode

Manche würden die stundenlangen Bootsfahrten auf den Flüssen des Amazonasgebietes für eintönig halten. Für Birgit Weiler ist es eine willkommene Zeit der Ruhe und Meditation. "Ich liebe es, wenn stundenlang die Landschaft an mir vorbeizieht, mit den Grünschattierungen des Waldes und den Anlegestellen der Dörfer", sagt die in Deutschland geborene Missionsärztliche Schwester und promovierte Theologin. Sie ist dann unterwegs zu einer Gemeinde tief im Regenwald. Ende Juli berichtete Weiler bei der heurigen Weltkirche-Tagung in Wels von ihrer Arbeit. Jetzt hat sie Papst Franziskus zur Teilnahme an der Sondersynode über die Zukunft des Amazonasgebiets ab 6. Oktober in den Vatikan eingeladen.

Ökumenischer Rat der Kirchen veröffentlicht Orientierungshilfe zur Wahl

Am 16. September wurde ein Fragenkatalog veröffentlicht, mit dem mündige Christen überprüfen können, inwieweit die Programme der wahlwerbenden Parteien bzw. deren Agieren mit christlichen Grundüberzeugungen vereinbar sind."Christinnen und Christen haben eine Verantwortung in der Gesellschaft, vor allem für die Schwachen, Armen und von der Gesellschaft Ausgegrenzten." hält ÖRKÖ-Vorsitzender Hennefeld fest.

Jesuiten-General fordert Systemwechsel für Venezuela

Arturo Sosa, Generaloberer des Jesuitenordens, hat einen Systemwechsel in Venezuela gefordert. Die wirtschaftliche Lage sei „wirklich kritisch“ und der Alltag der Menschen werde immer schwieriger, sagte er am Montag vor internationalen Journalisten in Rom.Der venezolanische Ordensmann kritisierte etwa eine „systematische Verletzung der Menschenrechte“ und beklagte das Fehlen eines „vertrauenswürdigen Rechtssystems“ in seiner Heimat. Ohne internationale Unterstützung könne das Volk nicht mehr auf die Beine kommen.

Subsidiarität – politische Verkürzung eines sozialethischen Prinzips

Am 11. September 2019 fand im Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaft das schon traditionelle ksoe-Frühstück statt. Das Thema lautete: Subsidiarität – politische Verkürzung eines sozialethischen Prinzips.

"Vorurteile ent-lernen" – Salvatorianische Gemeinschaften übergeben Stipendium für Rassismusforschung

Lassen sich Vorurteile und Rassismus ent-lernen? Dieser Frage geht die Kultur- und Sozialanthropologin Mag.a Birgit Prochazka in ihrer Dissertation nach. Die Salvatorianischen Gemeinschaften fördern ihre wissenschaftliche Arbeit mit einem dreijährigen Stipendium im Umfang von insgesamt 30.000 Euro. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Quo Vadis, dem Begegnungszentrum der Ordensgemeinschaften Österreich, wurde dieses Stipendium am 4. September 2019 offiziell übergeben.

Ringvorlesung über Missbrauch mit hochkarätigen Vortragenden

Am 7.10. startet die Vortragsreihe zum Thema "Sexueller Missbrauch von minderjährigen: Verbrechen und Verantwortung" im Hauptgebäude der Universität Wien. Durch die Reihe soll u.a. verdeutlicht werden: "Starke hierarchische Gefälle neigen dazu, sich der Kontrolle zu entziehen" und "Die Täterschaft ist überwiegend männlich", wie die Fakultät ankündigte. Wöchentlich werden Vortragende wie Mary Hallay-Witte, Christoph Kardinal Schönborn, Klaus Mertes und Ansgar Wucherpfenning sich mit unterschiedlichen Aspekten der Thematik auseinandersetzen. 

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