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Wach? Das bedeutet für mich...

Ein waches, ein hellwaches Leben ist Ausdruck eines tiefen „Gehorsams“, des achtsamen Hinhörens auf Gott und die Menschen. Für die Jänner-Ausgabe der ON Ordensnachrichten haben wir beispielhaft drei Ordensfrauen und drei Ordensmänner gefragt, was WACH-Sein für sie heißt, welche Kooperationen helfen, wach zu sein. #wach

Wach und rufbereit

Die Kleinen Schwestern Jesu leben meist in Gemeindewohnungen in kleinen Gemeinschaften mitten unter Menschen verschiedener Herkunft, sind deren Arbeitskolleginnen im Niedriglohnsektor. Das hält sie wach für den oft mühsamen Alltag der kleinen Leute. Mitten unter ihnen leben sie Gottverbundenheit. Was waches Ordensleben ausmacht, Gelübde aussagen und was das für sie konkret bedeutet, erzählt Kl. Sr. Sabine in der neuen Ausgabe der ON Ordensnachrichten. #wach

Die vielen Wörter und das eine entscheidende Wort

Das Jesuskind aus Ton, auf Zeitungsausschnitten liegend. Dieses Motiv der heurigen Weihnachtskarte der Ordensgemeinschaften Österreich griff Sr. Beatrix Mayrhofer bei der Weihnachtsfeier der Bürogemeinschaft der Orden im Wiener Schottenstift auf. „Zeitungspapier wärmt. Ob uns bei dem, was darauf abgedruckt ist, warm wird ums Herz oder ob es uns kalt sein oder frösteln lässt, das kommt ganz darauf an. Die Weihnachtskarte erinnert mich an die große Spannung zwischen den vielen Wörtern und dem einen Wort, dem alles entscheidenden, das am Anfang steht.“

Ob nicht die Armen uns mehr sagen können als die hohen Herren der Politik und Kirche

„Ich glaube, die wachen Menschen in unserer Gesellschaft sind häufig die, die als schräge Vögel gelten.“ Die Vorsitzende der Deutschen Ordenskonferenz Sr. Katharina Kluitmann sagt das in einem kurzen Video-Interview für die #wach-Initiative der Ordensgemeinschaften Österreich. Die Präsidentin der Vereinigung österreichischer Frauenorden Sr. Beatrix Mayrhofer sagt kurz vor Weihnachten: „Die Hoffnung an Weihnachten ist, dass selbst jene, die das Volk zählen und so ihre Gewinne machen, einmal dem Menschen begegnen, bei dem alles Zählen und Rechnen verstummt, weil die Liebe das Vielfache gibt.“  #wach

Solidarität mit Ausgegrenzten ist zentrale Weihnachtsbotschaft

Die Steyler Missionare unterstützen den Offenen Weihnachtsbrief der Katholischen Frauenbewegung Wien an die Bundesregierung. „Wir haben keine Angst – aber wir sind besorgt um den guten Weg in die Zukunft“, ist die ambivalente Botschaft.

Es gilt, die Freiräume die Papst Franziskus geschaffen hat, zu nützen

"Papst Franziskus hat durch sein Lehrschreiben "Amoris laetitia" Anstöße gegeben und Freiräume geschaffen die es nun schnell zu nützen gilt", so die Präsidentin der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie, Marie-Jo Thiel, die zu einem umfassenden Umdenken in der Sexual- und Familienethik der Kirche aufruft. Dabei gebe es erhebliche Spielräume für regionales Handeln, ohne immer gleich eine universalkirchliche Lösung anzustreben. Es gehe um eine "heilsame Dezentralisierung", wie es Franziskus genannt habe. Anstatt auf "universalistische Unnachgiebigkeit" zu pochen, müssten beispielsweise die Selbstbestimmung und das Gewissen des Einzelnen viel stärker berücksichtigt werden, sagte Thiel am Donnerstag in der Katholischen Akademie in Freiburg.

Pater Stephan Dähler als Provinzial der Mitteleuropäischen Provinz der Steyler Missionare wiedergewählt

Pater Stephan Dähler wurde am 10. Dezember 2018 als Provinzial der Mitteleuropäischen Provinz der Steyler Missionare bestätigt. Er sieht das interkulturelle Zusammenleben der Ordensmänner als größte Herausforderung und größte Chance für Mitteleuropa – von Kroatien bis Frankreich.

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