Ordensleben gehört zum Herzschlag des gelebten Evangeliums

2013 12 19 SrBeatrixundAbtChristian KatrinBruder TEASERDie Ordensgemeinschaften Österreich sehen das „Jahr des geweihten Lebens“, das Papst Franziskus für 2015 angekündigt hat, als Herausforderung, ihr „Engagement zur vertiefen und neu zum Leuchten zu bringen“.

„Der Ordensmann auf dem Stuhl des Petrus mit dem Namen eines großen Ordensgründers ermutigt die Kirche, mit liebevoller Aufmerksamkeit auf den Schatz des gottgeweihten Lebens zu schauen“, sagt Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden.

Antwort auf die Nöte der Menschen

„Für mich bedeutet dieser nun gesetzte Themenschwerpunkt eine Chance und Herausforderung: Ordensleben ist keine Randerscheinung der Kirche, Ordensleben gehört zum Herzschlag des gelebten Evangeliums. Gottgeweihtes Leben gibt es in den vielfältigsten Formen. Wir werden ermutigt, unsere eigene Berufung neu wahrzunehmen und aus dem Gründungscharisma heraus eine Antwort auf die Nöte der Menschen unserer Zeit zu suchen.“

Orden müssen Tun und Wirken sichtbar machen

Ähnlich formuliert es auch Abtpräses Christian Haidinger, Vorsitzender der Superiorenkonferenz der Männerorden: „Als Ordensleute freuen wir uns über die große Wertschätzung des neuen Papstes, sie ist uns aber auch eine große Verpflichtung, dies in unserer Kirche und in der Gesellschaft auch durch unser Tun und Wirken in den vielen Bereichen, in denen Ordensleute leben und wirken, sichtbar und für die Menschen erfahrbar zu machen!“

Auch er sieht im „Jahr des geweihten Lebens“ eine Chance und Herausforderung, „in unseren verschiedenen Werken – in den Schulen und Krankenhäusern, in der kategorialen Seelsorge und in den pfarrlichen Aktivitäten – unser Engagement zur vertiefen und neu zum Leuchten zu bringen!“

Ordensleben als alternative Lebensform

Mayrhofer und Haidinger betonen gemeinsam, die Ordensgemeinschaften Österreich werden das „Jahr des geweihten Lebens“ gern zum Anlass nehmen, sich selbst neu am Evangelium auszurichten und Ordensleben als alternative Lebensform in Kirche und Gesellschaft sichtbar zu machen.

[rs]