Subventions-Stopp: HSF Hallein wird 2019 auslaufen

2014 04 30 sr resch 120Aufgrund der schwierigen finanziellen Situation wurden von Bund und Land Subventionen gestrichen - das zwang die Generalversammlung des Vereins für Bildung und Erziehung der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen (HSF), eine schmerzliche Entscheidung zu treffen: Die Höhere Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Hallein wird aus heutiger Sicht 2019 am Standort auslaufen.

Derzeit könne man mit den Einnahmen gerade noch den Schulbetrieb aufrecht erhalten, "aber massive Sanierungen stehen an", betont die Obfrau Sr. Emanuela Resch. Diese seien ohne Subventionen aber nicht finanzierbar.

1839 wurde die katholische Privatschule gegründet und ist damit die älteste derartige höhere Schule und Fachschule Österreichs. Derzeit unterrichten hier mit sehr großem Engagement 40 Lehrkräfte 185 Schülerinnen. Ab dem Schuljahr 2015/2016 wird es keine Neuaufnahmen mehr geben. Im Juli 2016 soll daher die HLW in dieser Form in Hallein auslaufen. Die noch verbleibenden Klassen werden aus heutiger Sicht in einem separaten Gebäudetrakt der jetzigen Schule bis zu ihrem Abschluss unterrichtet. „Für alle angemeldeten Mädchen ist garantiert, dass sie ihre begonnene Ausbildung an dieser Schule abschließen können" betont Sr. Emanuela Resch.

Der Verein für Bildung und Erziehung betreibt weiterhin in Hallein die Höhere Lehranstalt für Mode mit den Schwerpunkten „Modedesign und Grafik", sowie „Modemarketing" und „Visual Merchandising" mit 203 Schülern, sowie den Kindergarten und die Tagesbetreuung in der Krautgasse in Hallein mit 208 Kindern. In St. Johann im Pongau führt der Schulverein eine Höhere Lehranstalt und eine Fachschule für wirtschaftliche Berufe (Elisabethinum) mit derzeit 315 Schülern mit den Ausbildungsschwerpunkten „Modern Languages", „Logistik und Finanzmanagement" und „Gesundheit und Freizeitmanagement".

[rs]