Festgottesdienst würdigt weltweites Wirken des Kapuzinerordens

2014 07 21 lech siebert 120Anlässlich des 300. Gründungstags der Klosterkirche im weststeirischen Schwanberg am 19. Juli 2014 dankte der Grazer Diözesanbischofs Egon Kapellari in einem Festgottesdienst dem Kapuzinerorden für sein weltweites Wirken. Ehrengast war der Provinzial der Kapuziner in Österreich und Südtirol, Pater Lech Siebert.

"Der Kapuzinerorden im Ganzen ist nicht nur innerhalb unserer riesigen Weltkirche tausendfach verankert, sondern auch über die Grenzen der Kirche und der ganzen Christenheit hinaus bekannt und angesehen.", sagte der Grazer Bischof in seiner Festpredigt. Der Grund sei die Verbundenheit des Kapuzinerordens mit Menschen aller sozialen Verhältnisse und die Sorge um das Seelenheil und gefährdetes Leben. Im Gegensatz zum "typischen Mangel an Berufungen" in Mitteleuropa blühe der franziskanische Orden in Asien und Afrika "wie in seiner Frühzeit". Dazu dankte Kapellari auch P. Siebert ausdrücklich "für die Präsenz der Kapuziner in der Steiermark".

Klosterkirche Schwanberg

1714 weihte der damalige Fürstbischof von Lavant, Graf Philip Carl Fürstenberg, die Kirche, in der bereits seit 1706 Kapuzinerpatres wirkten. Das Kloster wurde allerdings 1969 aufgelassen und dient seither als Therapiezentrum mit Moorbad. Die einstige Klosterkirche ist weiterhin Gottesdienstort in Verbindung mit der nahegelegenen Schwanberger Pfarrkirche; sie ist den heiligen Engeln geweiht und zeigt im Hochaltarbild die Krönung Mariens.

Quelle Foto: www.kapuziner.org

[rs]