Für die Don Bosco-Familie ist Bildung HerzenSache

2016 03 09 HerzenSache 120Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich folgten der Einladung der Don Bosco Familie zum pädagogischen Symposium „HerzenSache“ in Salzburg anlässlich des 200. Geburtstags Don Boscos. Hauptreferent war der Berliner Pädagoge Günter Funke.

Dr. Günther Funke ist Theologe, Existenzanalytiker, Psychotherapeut und Leiter des Instituts für Existenzanalyse und Lebensphänomenologie in Berlin. Sein Credo: „Es braucht eine Herzensbildung, damit eine Gesellschaft nicht herzlos agiert. Die Herzenssache ist wichtig, damit keine herzlosen Entscheider heranwachsen."

Im zweiten Teil des Symposiums referierten und diskutierten Experten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Don Bosco Schwester Hanni Denifl FMA berichtete über Sozialarbeit für jugendliche Straftäter in Benin, wo sie im Gefängnis in Cotonou arbeitet. Lana Ivanjek, in der Lehreraus- und -fortbildung in Kroatien tätig, präsentierte das Projekt des Interaktiven Schulunterrichts und das Jugendzentrum der Salesianer in Zagreb vor. Christine Geserick vom Österreichischen Institut für Familienforschung stellte Geschichte und Trends zur Situation der Familie vor. Martin Lechner, Religionspädagoge aus Benediktbeuern und Don Bosco Experte, sprach über „Religionssensible Erziehung“.

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Günter Funke: „Die Herzenssache ist wichtig, damit keine herzlosen Entscheider heranwachsen. Es braucht daher eine Herzensbildung, damit eine Gesellschaft nicht herzlos agiert.“ (c) Gerhard Steinwender/Don Bosco

Ehrengäste waren der Salzburger Erzbischof Franz Lackner und die beiden Salesianerbischöfe Ludwig Schwarz und Alois Kothgasser.

[rs]