Fachtagung Weltkirche richtet Blick auf Hotspots der Weltpolitik

 

helmOrdensgemeinschaften Österreich speziell die Missionsorden, katholische Entwicklungsorganisationen und die Koordinierungsstelle laden für den 24. / 25. Juli 2015 ins Stift Lambach. Kirchliches Engagement gegen Gewalt und Krieg wird in den Blick genommen. Die ReferentInnen kommen aus den Hotspots der Gewaltregionen der Welt, Syrien, Irak und Zentralafrika. Spontanteilnahme ist noch möglich.

 

 

Sr. Luma Khudher OP ist Dominikanerin der heiligen Katharina von Siena. Sie ist im Irak geboren und aufgewachsen und hat in den USA Theologie und Bibelwissenschaften studiert. Mehrmals, zuletzt im Sommer 2014, musste sie mit ihrer Schwesterngemeinschaft und vielen anderen Christinnen und Christen vor den Kämpfern des „IS“ fliehen. Derzeit ist sie in Flüchtlingslagern des Kurdengebietes (Erbil und Dohuk) im Einsatz, um christliche Familien zu unterstützen.
Sie wird in ihrem Referat das Friedensengagement „Zwischen Konflikt und Hoffnung“ im Irak behandeln.

Dieudonné Nzapalainga CSSp gehört der Ordensgemeinschaft der Spiritaner an und ist Erzbischof in der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui. Er wurde 1967 in Mbomou geborenn. Als ehemalige Seleka-Rebellen im Dezember 2012 einen Aufstand anzettelten, schlitterte Zentralafrika in einen Teufelskreis von tödlicher Gewalt und Vergeltung. Auch wenn das Morden mittlerweile etwas nachgelassen hat: die Lage ist höchst angespannt.
Nzapalainga geht in seinem Referat den „Alternativen zu Hass und Gewalt“ am Beispiel seines Landes nach, „das einen Ausweg sucht“. 

Maximilian Lakitsch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung auf Burg Schlaining und wird die Frage „Wie Konflikte entstehen und der Friede gelingt?“ nachgehen.

P. Franz Helm von den Steyler Missionaren ist für die Ordensgemeinschaften einer der Verantalter und hat selber Erfahrungen in der Mission. 

Der genaue Ablauf der beiden Tage ist hier zu finden.

[fk]