Klimapilgern: Schöpfungszeit und bio-faires Frühstück

2015 11 02 klimapilger 120Startpunkt auf ihrem „Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ war am 2. November 2015 für die Klimapilgerinnen und Klimapilger das Benediktinerstift Lambach. Es ging am Jakobsweg Richtung Vöcklabruck; und als erster Tagesordnungspunkt stand eine Führung durch das Christophorus Haus der MIVA-Zentrale in Stadl-Paura mit anschließendem bio-fairem Frühstück am Tagesordnungspunkt.

Am 16. Tag ihre Wanderschaft erhielten die Klimapilgerinnen und Klimapilger prominente Begleitung: Der Bischof der serbisch-orthodoxen Diözese Österreich-Schweiz Andrej Ćilerdžić machte sich mit auf den Weg nach Vöcklabruck. Bischof Andrej brachte auch ein Präsent für den „Rucksack der Alternativen“ mit: die „Schöpfungszeit von 1. September bis zum 4.Oktober“, ein jährliches Projekt der christlichen Kirchen, in dem in Veranstaltungen, Events und Vorträgen verstärkt der Focus auf die Natur und die Schöpfung gelegt wird.

Begleitet wurde die Pilgergruppe auch vom neuen Generalsekretar der Superiorenkonferenz der männlichen Orden Österreichs, P. Franz Helm, und von Erika Kirchweger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung in Oberösterreich. Ziel ist es, am Jakobsweg über Vöcklabruck zum Stift Michaelbeuern zu pilgern.

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Foto (v.l.n.r.): Der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej Ćilerdžić, Erika Kirchweger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung (kfb), P. Franz Helm, Generalsekretar der Superiorenkonferenz der männlichen Orden Österreichs, und Anja Appel, Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung (kfb). (c) Ordensgemeinschaften Österreich/Ferdinand Kaineder

Erster Tagesordnungspunkt war ein Besuch in der MIVA-Zentrale in Stadl-Paura, wo man sich dem Thema Internationale Beziehungen und Entwicklungen widmete. Zur Wegstärkung gab es ein „Bio-faires Fühstück“ mit fair gehandelten Produkten aus Entwicklungsländern und biologisch angebauten saisonalen Lebensmitteln aus der Region – ein Beispiel, dass auch mit alltäglichen Produkten die Welt positiv mitgestaltet werden kann. Symbolisch dafür packte Erika Kirchweger einen „Kaffee ADELANTE – Kaffee aus Frauenhand“ in den "Rucksack der Alternativen“ ein. Adelante (= vorwärts) wird von einer Kooperative von 70 Bäuerinnen in Honduras biologisch angebaut und selbst vermarktet. Sie bebauen ihr eigenes Land, erzielen ihr eigenes Einkommen und helfen gleichzeitig der Umwelt.

Weitere Informationen Alles rund um den Pilgerweg: www.klimapilgern.at (Presse (Veranstaltungen am Weg) Social Media: Facebook und Twitter (#klimapilgern_at@klimapilgerin, @klimapilger@klimapilgern

Das Pressefoto zum Download

Ansprechpartner: Ferdinand Kaineder: 0699/15032847

[rs]