Erste gemeinsame digitale Pforte der Ordensgemeinschaften Österreich im Web eröffnet

Erste gemeinsame digitale Pforte der OrdensgemeinschaftenÖsterreichs 120 Frauenorden und 85 Männerorden arbeiten enger zusammen und präsentieren sich als „Ordensgemeinschaften Österreich“ gemeinsam der Öffentlichkeit. Seit 17. Dezember 2012 sind sie online auf www.ordensgemeinschaften.at zu finden. www.twitter.com/ordensgem_at und www.facebook.com/ordensgemeinschaften.at sind die Social Media Adressen.

 

Besonders die Frauenorden hätten in der Vergangenheit oft im Verborgenen gewirkt, darauf weist Sr. Cordis Feuerstein hin, Dominikanerin und Generalsekretärin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs. Was sie alles bewegten, fiel mancherorts erst auf, wenn sich die Ordensfrauen von einem Ort oder einer Aufgabe zurückzogen. Das soll jetzt anders werden. „Frauen, die heute in einen Orden eintreten oder in einem Orden die ‚junge Generation‘ sind, sind selbstbewusste, gut ausgebildete Frauen mit Erfahrung, die ihr Knowhow in ihre Gemeinschaften einbringen.“ So schildert Sr. Feuerstein die gegenwärtige Situation. Frauenorden stellen sich daher heute und in Zukunft, teilweise auch gemeinsam mit den Männerorden, der Öffentlichkeit. „In konventionellen Medien ebenso wie im Web 2.0 treten wir in stärkeren Austausch mit der Öffentlichkeit“, so Sr. Cordis Feuerstein. Projekte, wie jüngst die Eröffnung einer Schutzwohnung für Opfer von Menschenhandel, die sechs Frauenorden gemeinsam tragen, stoßen auf großes Interesse.

Schätze der Ordensgemeinschaften teilen Im Leben und Wirken der Ordensleute sind Schätze verborgen, die bisher vielleicht zu wenig sichtbar waren, meint auch der Generalsekretär der Superiorenkonferenz der Männerorden Österreichs, der Salvatorianer P. Erhard Rauch. Das Leben in Fülle mit den Menschen zu teilen, ist auch deshalb so wichtig, weil Kirche von vielen nur mehr als fad oder gar peinlich erlebt wird. Durch die neue Medienpräsenz wollen die Ordensgemeinschaften Österreich in direkten Austausch mit den Menschen treten. Sie wollen ihre Schätze zeigen, aber auch mehr über das Leben in anderen Bereichen der Gesellschaft erfahren. Orden, die die Gesellschaft fragen, werden auch wieder gefragt. „Und genau das wollen wir“, sagt P. Erhard Rauch. „Wir wollen frag - würdig werden!“

Von Spiritualität bis Ordenschinesisch Für die Umsetzung der gemeinsamen Webpräsenz www.ordensgemeinschaften.at verantwortlich ist das Medienbüro der Ordensgemeinschaften Österreich unter der Leitung von Mag. Ferdinand Kaineder. „Mit einer geführten Tour geben wir Einblick in die wichtigsten Aktions- und Geschäftsfelder der Ordensgemeinschaften“, erklärte Mag. Kaineder bei der Präsentation der neuen Homepage am 17. Dezember 2012. Spiritualität, Ordensspitäler, Ordensschulen, Soziales, Kultur und internationale Zusammenarbeit sind große Themenfelder der Webpräsenz. Alle Frauen- und Männerorden sind dort ebenso zu finden wie „Ordenschinesisch“, also Wörter wie Zingulum, Stabilitas loci oder Konvent. Über Twitter und Facebook wolle man auch ins „virtuelle Gasthaus“ gehen, so Ferdinand Kaineder: „Dort wollen wir nicht von der Kanzel herab mit den Menschen kommunizieren, sondern wir nehmen Platz am Tisch der lebendigen Kommunikation heutiger Menschen und wollen hinhören und ebenso von unseren Anliegen erzählen.“

Die Medienoffensive der Ordensgemeinschaften Österreich ist ein erster Schritt. Erstmals steht eine gemeinsame digitale Pforte der Ordensgemeinschaften im Web zur Verfügung. In diesem Sinne eröffnet Medienbüroleiter Kaineder die neue Homepage www.ordensgemeinschaften.at mit den Worten: „Die Website ist noch nicht fertig. Sie ist mit dem heutigen Tag online und wird sich von Tag zu Tag, von Woche zu Woche weiter mit Content füllen.“

Erste digitale Pforte der Ordensgemeinschaften

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Wien, 17. Dezember 2012