Quo Vadis bei Jesus in the City

“Das Gemeinschaftsprojekt soll junge engagierte Menschen zusammenbringen und wir haben uns bewusst überlegt andere zu unterstützen anstatt ein eigenes Projekt einzureichen” sagt Daniela Köder, Leiterin des Begegnungszentrums der Orden “Quo vadis?”

Jesus in the City ist entstanden aus einer Vision von Jugendbischof Stephan Turnovszky: junge Menschen in Österreich können - wie auf den großen Weltjugendtagen - ein Stadtbild und die Herzen der Menschen "verwandeln", wenn sie gemeinsam die Freude ihres Glaubens feiern und teilen.


(c) Psalm 133

Beim Auftakt der Veranstaltung stellt Jugendbischof Stephan Turnovszky zwei wesentliche Haltungen in den Mittelpunkt: Glaubensverkündigung und tätige Nächstenliebe. 150 Jugendliche sind in Wiener Neustadt unterwegs, um „gemeinsam zu feiern" und „eine Stadt zu verwandeln. Wenn wir die Frohe Botschaft verkünden, müssen wir immer auch bereit sein, sie zu empfangen“, so der Jugendbischof: „Wir leben hier in Wiener Neustadt Einheit in Vielfalt, das ist schön zu sehen.“

Gestern Abend startete das Projekt bei einem Empfang im Kapuzinerkloster mit allen Personen die sich engagieren. Auch das Quo Vadis war dabei „Besonders schön fand ich, dass es so gehalten war, dass nicht die einzelnen Gemeinschaften und Institutionen sich selbst präsentiert haben sondern einfach alle gemeinsam für das Projekt vor Ort waren. Man trifft viele alte Bekannte wieder und freut sich herauszufinden, dass man sich für die gleiche Sache engagiert“ erzählt Daniela Köder vom Auftakt des Projektes. Beim gemeinsamen Abendessen und einem anschließenden Lobpreis wuchsen alle näher zusammen und lauschten dem Impuls des Jugendbischofs. 

Jugendliche aus ganz Österreich sind zu „Jesus in the City“ eingeladen, um ein buntes Programm aus Glaubensvertiefung, gemeinsamem Gebet und vielfältigen missionarischen Aktionen zu erleben. „Mich beeindruckt bei ‚Jesus in the City‘ die Vielfalt der 15 angebotenen Aktionen: Einige Jugendliche gehen in eine Justizanstalt, um mit den Menschen dort zu sprechen, zu singen und zu beten. Andere setzen sich auf den Hauptplatz und bieten an, Menschen zuzuhören. Wieder andere begegnen Menschen in einem Pflegeheim“, sagt Eva Wimmer, die Österreich bei der Vorsynode der Jugend im Vatikan vertreten hat.

[mschauer]