Einladung zu fünf Ordensfesten im Stift Heiligenkreuz

Festtage gibt es am 14.und 15. August sowie am 19. und 20. August 2018 im Zisterzienserstift Heiligenkreuz: die Einkleidung und Aufnahme ins Noviziat, die Ablegung der zeitlichen und feierlichen Profess, die Weihe von Diakonen und die Aussendungsfeier der Gründermönche von Neuzelle in Brandenburg.

Der Festreigen beginnt am 14. August 2018 mit der Einkleidung und der Aufnahme von drei jungen Männern ins Noviziat. Am 15. August 2018, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, werden im Rahmen des Pontifikalamts um 15 Uhr fünf Fratres ihre feierliche Profess ablegen. Am 19. August 2018 werden vier Mitbrüder um 15 Uhr vom emeritierten ungarischen Abt-Bischof Asztrik Varszegi (Erzabtei Pannonhalma) zu Diakonen geweiht. Schließlich ist am Hochfest des heiligen Bernhard von Clairvaux, 20. August, um 9 Uhr das feierliche Pontifikalamt mit der Aussendung der Gründermönche des von Österreich aus wiederbesiedelten Zisterzienserpriorats Neuzelle in Brandenburg. Um 16.30 Uhr folgt die Feier der zeitlichen Profess von drei Mitbrüdern im Kapitelsaal.

Unter den fünf Ordensleuten, die Abt Maximilian Heim am 15. August ihr Professversprechen "usque ad mortem - bis zum Tod" geben, ist ein Brandenburger, nämlich Frater Alberich Maria Dominik Fritsche. Weitere Fratres, die die Profess ablegen, sind Thomas Maria Martin Margreiter aus Tirol, Isaak Maria Philipp Käfferlein aus Bayern, Georg Maria Clemens Winter aus dem Burgenland und Aelred Maria Anthony Davies, der im heutigen Malawi zur Welt kam und dann in England lebte, bevor er nach Heiligenkreuz kam.

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Geistliche Oase

Das Stift Heiligenkreuz besteht bereits seit 885 Jahren ohne Unterbrechung. Die gegenwärtig knapp 100 Zisterzienser des Klosters wirken als Pfarrer und Kapläne in der Seelsorge und betreiben seit 1802 eine eigene Philosophisch-Theologische Hochschule für die Priesterausbildung. 1988 gründete Heiligenkreuz im deutschen Ruhrgebiet ein neues Kloster im nordrhein-westfälischen Bochum, das den Namen "Kloster Stiepel" trägt, 2017 wurde das Priorat Neuzelle in Ostdeutschland gegründet. Besonders pflegen die Heiligenkreuzer Zisterzienser das lateinische Chorgebet in Gregorianischem Choral nach den Normen des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Papst Benedikt XVI. besuchte 2007 das Kloster und sagte in seiner Ansprache: "Als geistliche Oase zeigt ein Kloster der heutigen Welt das Allerwichtigste, ja das letztlich allein Entscheidende: dass es einen letzten Grund gibt, um dessentwillen es sich zu leben lohnt: Gott und seine unergründliche Liebe."

Foto: Stift Heiligenkreuz

[hwinkler]