ORG Franziskanerinnen Vöcklabruck: Schulbildung und Beziehungskultur als Schwerpunkt

250 Schülerinnen und Schüler des Oberstufenrealgymnasiums der Franziskanerinnen Vöcklabruck sind seit gestern wieder in der Schule. "Damit haben wir den Höchststand erreicht und sind absolut an der Grenze der Kapazitäten", erklärt Direktor Johann Gebetsberger. Genauso wichtig wie das Lernen ist für ihn die Pflege der Beziehungskultur und Wertevermittlung. #ErfahrungBildet.

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Dir. Johann Gebetsberger. Quelle Text und Foto: OÖ. Nachrichten

Mittlerweile gibt es bereits drei fünfte Klassen am ORG. Der Schulleiter führt das auf den wachsenden Andrang auf den naturwissenschaftlichen Zweig der Schule zurück. Viele Schüler wollen offensichtlich später eine medizinische Fachrichtung im Studium einschlagen, und dafür brauchen sie eine profunde Basis in den Naturwissenschaften.
Dieser Trend hat den traditionell starken musischen Schwerpunkt an der Schule im Graben 13 ein bisschen verkleinert. Dennoch ist die Schule bekannt für die Theaterspielgruppe, die Vokalisten und Instrumentalisten.

Wie gehen wir miteinander um?

Direktor Gebetsberger legt weiters auf den Schwerpunkt in Beziehungskultur wert: "Wie gehen wir miteinander um?" Das ORG soll ein guter Platz zum Leben und Lernen sein, heißt es dazu auf der Homepage der Schule. "Das ist der Vorteil einer kleinen Schule, dass wir das pflegen können."

Werte als Richtlinie

Als Privatschule eines Ordens will das Oberstufenrealgymnasium über die Allgemeinbildung hinaus den Jugendlichen geistige und religiöse Werte vermitteln – "bei aller Offenheit", wie Gebetsberger betont. "Werte sind für uns kein veralteter Begriff, sie sind Richtlinie, der wir uns verpflichtet fühlen." Rückmeldungen der Schüler und Eltern, aber auch Auszeichnungen – zuletzt der Preis für Zivilcourage des Mauthausenkomitees Vöcklabruck – bestärken das ORG auf diesem Weg.

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