Serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde übernimmt Herz-Jesu-Kirche in Innsbruck

Im Sommer 2019 werden die Redemptoristen ihr Kloster in Innsbruck in der Maximilianstraße verlassen. Das Klostergebäude wird zukünftig als Wohnheim für Studierende verwendet und von der Akademikerhilfe geführt. Die Kirche wird an die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde übergeben.

 

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Provinzial P. Alfons Jestl 
Foto in Druckqualität (fkaineder) 

„Mit dem Stift Admont haben wir Redemptoristen einen Partner ins Boot geholt, damit das Haus in eine gute Verwendung übergeführt werden kann“, betont der Provinzial der Redemptoristen P. Alfons Jestl in Wien und er weiß: „Das Aufgeben eines Klosters führt Lösungsnotwendigkeiten in verschiedenen Bereichen mit sich. Die historisch interessanten und für die Wissenschaft wertvollen Bücher wurden von der Universität Innsbruck von der Theologischen Fakultät übernommen. Das Archiv des Innsbrucker Redemptoristenklosters wird in das Provinzarchiv der Redemptoristen in Wien überstellt. Bilder und Kunstgegenstände kommen in Redemptoristenklöstern in Österreich und werden somit innerhalb des Ordens bewahrt.“

Neue Verwendung der Kirche

P. Alfons Jestl ist auch erleichtert, dass für die Klosterkirche eine entsprechende neue Verwendung gefunden wurde: „Für die Herz-Jesu-Kirche fand sich ein Weg, um diese als Gottesdienstraum weiterhin bestehen zu lassen. Nach dem Sondieren verschiedener Möglichkeiten kristallisierte sich, in Absprache mit der Diözese Innsbruck, die Übergabe an die Serbisch-orthodoxe Gemeinde in Innsbruck heraus. Die schöne Herz-Jesu-Kirche wird somit auch in Zukunft für gottesdienstliche Feiern der Kirchengemeinde verwendet.“  Derzeit wird die Kirche von der kroatischen Gemeinde verwendet. In Zusammenarbeit mit der Diözese Innsbruck wird für sie ein neuer Gotttesdienstort  gesucht.

Redemptoristen Innsbruck

Das Redemptoristenkloster mit Herz-Jesu-Kirche in Innsbruck

Die Redemptoristen in Österreich

[fkaineder]