KKTH wächst und feiert ihr 10jähriges Jubiläum

Die Vereinigung Katholischen Kindertagesheime (KKTH) wächst um rund zehn weitere Gruppen und feiert heuer ihr 10-jähriges Jubiläum. Am 25. April 2019 feiert man „10 Jahre KKTH“ mit Vortrag, Festmesse und Festschrift.

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(c) Magdalena Schauer

„Durch den Zusammenschluss in einen gemeinsamen Verein konnten wir vor allem in der Qualitätsarbeit sehr viel erreichen. Er verhilft uns zu viel mehr Expertise und auch finanziellen Möglichkeiten, um diese Ziele gemeinsam zu erreichen. Es gibt keine Gleichschaltung, sondern eine gemeinsame Idee und den gleichen Grundsatz, der alle Häuser der KKTH trägt. Ein Lied mit vielen Melodien“ ,beschreibt Rudolf Lufteinsteiner, Bereichsleiter Bildung der Ordensgemeinschaften im Rückblick.

Neue Gruppen entstehen
Besonders das Kindergartenjahr 2019/2020 stand im Mittelpunkt, da man hier die Gruppen um zwei Kleinkindergruppen, eine Kindergartengruppe und 6-8 Hortgruppen erweitern wird. Ausschlaggebend dafür sind die Bedürfnisse der Eltern. Ein Schwerpunkt liegt hier in der Betreuung für Kinder unter 3 Jahren. Zwei Standorte, die keine Schulen vor Ort haben, schließen aus diesem Grund Hortgruppen, um daraus Familiengruppen ( Kinder im Alter von 2-6 Jahren) oder Kleinkindgruppen (Kinder im Alter von 0-3 Jahren) zu gestalten. Durch diese Maßnahmen kann die Betreuung auch für Kinder unter 3 Jahren am jeweiligen Standort gesichert werden.

Erste Absolventen der Managementausbildung im Mai
Letztes Jahr wurde das Curriculum für die seit 2018 verpflichtende Managementausbildung erstellt und seit Herbst läuft die zweisemestrige Ausbildung an den Standorten Freyung und Kenyongasse. Die anerkannte berufsbegleitende Ausbildung wird mit einer Abschlussarbeit und einer mündlichen Prüfung beendet.

Jubiläum: Gott baut ein Haus das lebt
Bei der Festmesse am 25. April um 18:00 im Kardinal König Haus in Wien wird man, wie bei der Gründung, Rückbezug auf das Gleichnis vom Hausbau nehmen. Dieses wird in den Evangelien nach Matthäus (Mt 7,24-27 EU) und nach Lukas (Lk 6,47-49 EU) überliefert: „Jesus erläutert seinen Zuhörern, dass diejenigen, die seine Lehren in Taten umsetzten, einem Mann glichen, der sein Haus auf soliden Fels baute. Als eine Wasserflut kam, konnte diese dem Haus dank seines standhaften Fundaments nichts anhaben. Diejenigen, die ihn hörten, aber dem Gehörten keine Taten folgen ließen, gleichen nach Jesus einem Mann, der sein Haus auf Sand baute. Denn dieses Haus würde vom Wasser zum Einsturz gebracht.“ Vorangehend wird um 16:00 ein Festvortrag stattfinden.

Erfolgreiche 10 Jahre
Rudolf Luftensteiner, Leiter des Bereichs Bildung der Ordensgemeinschaften blickt stolz auf die vergangenen 10 Jahre: „Durch den Zusammenschluss in einen gemeinsamen Verein konnten wir vor allem in der Qualitätsarbeit sehr viel erreichen. Er verhilft uns zu viel mehr Expertise und auch finanziellen Möglichkeiten, um diese Ziele zu erreichen. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir ein Leitbild und Leitsätze entwickelt haben, die in allen Einrichtungen umgesetzt werden. Auch wenn die einzelnen Häuser aufgrund verschiedener Gründungsideen und Charismen sehr unterschiedlich sind, konnten wir einen gemeinsamen Rahmen schaffen, in dem alle ordensnahen Institutionen Elementarpädagogik anbieten, aber dennoch in ihren ureigenen Melodien weiter schwingen können. Es gibt keine Gleichschaltung, sondern eine gemeinsame Idee und den gleichen Grundsatz, der alle Häuser der KKTH trägt. Ein Lied mit vielen Melodien. Ungemein freuen wir uns auch darüber, dass es uns glückt, einen guten Umgang mit der gesellschaftlichen und religiösen Pluralität gefunden zu haben: Wir können Religion schon im Elementarbereich ernstnehmen und auch Kindern im Umgang wirklich eine Hilfe sein.“

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[mschauer]