Etwas zutrauen

150 Ordensleute aus Oberösterreichs Stiften und Klöstern und Mitglieder der Säkularinstitute trafen sich am „Tag des geweihten Lebens“ am 2. Februar 2019. Gastgeberinnen waren die Kreuzschwestern in Linz. "Jugend" nach der Synode war das Thema, berichtet die Linzer Kirchenzeitung.

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Junge Ordensfrauen aus Oberösterreich mit den ImpulsgeberInnen Wimmer und Burgstaller (Foto: Kirchenzeitung) 

Eva Wimmer war Österreichvertreterin bei der Vorsynode zur letztjährigen Jugendsynode in Rom, und sie ist designierte ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreichs.Christoph Burgstaller ist Leiter der Diözesanen Jugendarbeit in LInz. Beide waren Gäste des Treffens. Welche Folgen kann die Jugendsynode für die Ortskirchen haben? Eva Wimmer nahm den Ordensfrauen und Ordensmännern einen Impuls von Papst Franziskus aus seiner Eröffnungsrede zur Vorsynode am 19. März 2018 mit: „Riskiert etwas! Wenn ein junger Mensch mit 20 Jahren nichts riskiert, dann ist er alt, und wenn die Kirche keine Risiken eingeht, dann ist sie auch alt. Und ich will keine alte Kirche, sondern eine junge und lebendige Kirche. Also: Riskiert etwas!“ Eva Wimmer erzählte, wie sich in Rom als gemeinsamer Wunsch herauskristallisiert hat:  gehört zu werden, einen Platz in der Kirche zu bekommen, mitbestimmen zu können und vor allem: „dass uns was zugetraut wird“. Mit Diözesanbischof Manfred Scheuer feierten die Ordenleute den Gottesdienst. Jugendliche, die Abt Reinhold Dessl von Wilhering mitgebracht hatte, ministrierten.

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