Handys hemmen Entwicklung und Spracherwerb von Kindern

Das Konventhospital der Barmherzigen Brüder in Linz ist mit seinem Institut für Sinnes- und Sprachneurologie Vorreiter in der Unterstützung von Menschen mit Problemen in den Bereichen Kommunikation, Sprache, Hören und Lernen. Dass Handys im Kindes- und Kleinkindalter vollkommen kontraproduktiv sind, betont Primarius Johannes Fellinger jetzt auch in einer Kolumne in einer großen österreichischen Tageszeitung: Kinder lernen in der Gemeinschaft und durch Vorbildwirkung! #GemeinschaftHält

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Warum Handys absolut kontraproduktiv für eine gesunde Entwicklung von Kindern sind erklärt Primarius Johannes Fellinger (c) Kronen Zeitung, Dienstag 19. Februar 2019

"Gemeinschaft ist wichtig" unterstreicht Fellinger als wichtigste Prämisse. Die Ordensgemeinschaften leben hierzu das Motto #GemeinschaftHält, denn: "Kinder lernen in der Gemeinschaft und durch Vorbildwirkung"

Für die Entwicklung von Kindern sei Gemeinschaft besonders wichtig, denn Kinder wollen von ihren Eltern lernen und durch für sie wertvolle Begegnungen. Das wertvollste, das Eltern ihren Kindern mitgeben könnten sei ihre Zeit. Wenn schon Säuglinge per Smartphone ruhiggestellt würden, ginge das auf Kosten ihrer Zeit für die Entwicklung. "Außerdem stressen Filme auf Handys kleine Kinder. Der Bewegungsdrang wird gehemmt und der Spracherwerb verzögert." erklärt Fellinger ganz drastisch.

Als richtigen Umgang in der Erziehung empfiehlt er: "Beachtung und natürlich eine handyfreie Zeit. Und die Vorbildwirkung. Stellen Sie sich vor, Ihre Tochter wäre die Queen von England oder Ihr Sohn ein Superstar. Da würde auch jeder sofort sein Handy ausschalten."

 

[mschauer]