Positives Echo auf offenen Kapuzinergarten

Mit dem Ende der Niederösterreichischen Landesausstellung 2019 geht am 10. November 2019 auch das Projekt „Christen in Bewegung“ im Kapuzinerkloster Wiener Neustadt offiziell zu Ende. An die 2000 Menschen besuchten in guten Wochen das Kapuzinerkloster und spazierten in den offenen Klostergarten.

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Br. Marek Król und Br. Przemek Poczynek mit einem der beiden Esel, die die Maskottchen des Projektes „Christen in Bewegung“ darstellten. Offiziell geht das Projekt am 10. November zu Ende, der Klostergarten mit den Eseln bleibt auch weiterhin geöffnet. © Kapuziner/ Judt

„Ich hätte es mir nicht besser wünschen können!“ so Projekt-Verantwortlicher Br. Marek Krol. Klosterführungen und der offene Garten mit der Kindereisenbahn waren so erfolgreich, dass sie weitergeführt werden sollen. Auch die beiden Eseln, die Maskottchen des Projekts, werden noch mindestens ein weiteres Jahr im Kloster bleiben.

Besucher: „Kloster ist verborgener Schatz“

„Die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher waren durchwegs positiv!“ so Br. Marek Król. „Viele Menschen haben unser Kloster als – bisher verborgenen – Schatz in Wiener Neustadt bezeichnet, der Ruhe und Freude vermittelt.“ Aber nicht nur das Stille-Element, sondern auch die Lebendigkeit der Gemeinschaft in und um das Kloster wurden wahrgenommen. Etwa 2000 Besucherinnen und Besucher hatte der Klostergarten der Kapuziner bei Schönwetter in einer Woche, an die 600 Menschen nahmen an Klosterführungen teil, so die Schätzung des Kapuziners. Und er kündigt die Fortführung des offenen Gartens auch für die Zukunft an: „Die Esel bleiben und auch der Garten soll weiterhin geöffnet sein. Zumindest am Wochenende wird es auch in Zukunft ein Café im Garten geben.“ Auch Führungen würden weiterhin jeden ersten Samstag im Monat (10:00 Uhr) angeboten. „Dank vieler helfender Hände ist das möglich!“ betont Br. Marek Król.

Wiener Neustadt: Einziges Kloster des Ordens in Niederösterreich

Das Kapuzinerkloster Wiener Neustadt ist heute das einzige Kloster des Ordens in Niederösterreich. Mit beinahe 800 – jähriger Tradition ist es zugleich das am längsten franziskanisch genutzte Kloster der heutigen Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol (auf Minoriten folgten Kapuziner). Im Jahr der Niederösterreichischen Landesausstellung 2019 leisteten die Kapuziner unter dem Motto „Christen in Bewegung“ Beiträge für Stadt und Region. Ende März dieses Jahres hatten die Kapuziner Wiener Neustadt erstmals Kloster und Garten für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Es wurden regelmäßig Klosterführungen und Familienprogramm angeboten. Höhepunkte stellten zwei großen Symposien und die Aufstellung einer Kopie der Wiener Neustädter Madonna durch die Unterstützung der Statutarstadt Wiener Neustadt und Land Niederösterreich dar.

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Führungen im Kapuzinerkloster wird es weiter geben: Nach Ende von „Christen in Bewegung“ erhalten Interessierte jeden ersten Samstag im Monat Einblick ins Kloster. Im Bild: Br. Markus Kowalczuk, Kapuzinerkloster Wiener Neustadt. © Kapuziner/ Judt

Wiener Neustadt ist seit eh und je für den Kapuzinerorden ein elementarer Angelpunkt. Innerhalb des Ordens nimmt es durch seine gute aufgestellte Kinder- und Jugendarbeit eine herausragende Stellung in der gesamten Kapuzinerprovinz Österreich-Südtirol ein. Im November 2019 wurde das Kloster durch den jüngsten und erst zum Priester geweihten Kapuziner Br. Matthias Reich verstärkt.

[rsonnleitner]