Ordensmeister der Dominikaner auf Wien-Besuch

Pater Gerard Timoner OP, Ordensmeister der Dominikaner, nutzte vor Feierlichkeiten in Ungarn zum 800. Todestag des Ordensgründers die Gelegenheit, den Wiener Konvent zu besuchen. Trotz der Kürze seines Besuchs, nahm Pater Gerard die Möglichkeit wahr, mit den Brüdern, den Studenten und der dominikanischen Familie ins Gespräch zu kommen.

  20210610 Dominikaner Wien Ordensmeister 2 C Dominikaner Wien

Pater Gerard Timoner OP, Ordensmeister der Dominikaner, zu Besuch in Wien. (C) Dominikaner Wien

„Ich freue mich, dass wir hier in Wien einen generationenübergreifenden Konvent haben. Wir haben junge Brüder und sehr junge Brüder“, so Pater Gerard im Gespräch mit den Wiener Dominikanern. Nach einer Besprechung mit den beiden Provinzialen der deutschsprachigen Provinzen, Pater Thomas Gabriel Brogl OP und Pater Peter Kreutzwald OP traf er die Brüder des Wiener Konvents.

 20210610 Dominikaner Wien Ordensmeister 1 C Dominikaner Wien

Austausch mit den Brüdern des Wiener Konvents. (C) Dominikaner Wien

In diesem Gespräch zeigte sich Pater Gerard beeindruckt von der langen, ununterbrochenen 800-jährigen Tradition des Wiener Konvents. Besonders im Blick war die Lage der Kirche in Österreich und Deutschland. Dabei betonte der Ordensmeister der Dominikaner, dass der Orden mit seinen Erfahrungen wichtige Impulse für heutige Diskussionen innerhalb der Kirche geben kann: In seiner partizipativen Form von Leitung, einer Brüderlichkeit, die gegen Klerikalismus stehe, und einer gemeinsamen Predigt des Ordens in seinen verschiedenen Zweigen von Laien und Priestern, Schwestern und Brüdern. Dies sei eine Verwirklichung von Synodalität: Gemeinsam auf dem Weg im Hören aufeinander und auf das, was der hl. Geist uns sagt.

Nach dem Mittagsgebet standen noch Termine mit dem UN-Team der Dominikaner in Wien und ein Treffen mit den anderen Zweigen der dominikanischen Familie auf dem Programm.


Weiterlesen:

Dominikaner in Süddeutschland und Österreich

Beta-Online-Kurs der Dominikaner Wien startet wieder

[renate magerl]