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P. Johannes Pausch legt Amt als Prior zurück

P. Johannes Pausch hat mit 5. September 2021 sein Amt als Prior des Europaklosters Gut Aich zurückgelegt. Das hat er in einem Brief an den Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation (ÖBK), Johannes Perkmann, und beim Gottesdienst am Sonntag im Kloster mitgeteilt.

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Seit 05. September nicht mehr Prior im Europakloster Gut Aich: P. Johannes Pausch. (c) Manu Nitsch

Die Wahl eines neuen Priors werde im Oktober stattfinden, so P. Pausch. Bis dahin werde gemäß den Satzungen der Benediktinerkongregation Subprior Br. Thomas Hessler das Kloster leiten.

Er selbst werde sich für einige Monate für eine Auszeit zurückziehen, werde aber weiter im Klosterbereich wohnen, so der bisherige Prior, der seinen Rücktritt auch auf der Website des Klosters bekannt gab. Über die Gründe dafür gab er aber keine Auskunft. Er werde jedenfalls aber weiter in bestimmten Bereichen von Gut Aich, in Therapie, Klosterheilkunde und Beratung sowie in der Seelsorge tätig sein.

Bewegte Geschichte des Klosters

Das Europakloster Gut Aich ist für kirchliche Verhältnisse äußerst neu. Es wurde erst 1993 von drei Benediktiner, P. Johannes Pausch war einer davon, im Salzkammergut gegründet. Gut Aich gehörte früher wahrscheinlich zum (ehemaligen) Benediktinerkloster Mondsee. Es liegt am alten Wallfahrtsweg zwischen dem ehemaligen Benediktinerkloster und St. Wolfgang, am Fuße des Schafberges. Im 13. Jahrhundert war Gut Aich nachweislich im Besitz der Erzdiözese Salzburg und durchlief danach eine wechselvolle Geschichte.

1938 wurde es von den Franziskanerinnen von Au am Inn erworben und bis 1989 als Kinderheim geführt. 1993 stellten die Franziskanerinnen das ehemalige Kinderheim drei Benediktinermönchen zur Verfügung, die hier ein neues Kloster gründen wollten. Am 31. Oktober 1994 - dem 1000sten Todestag des hl. Wolfgang - wurde die neue Klosterkirche geweiht. 1994 wurde auch bereits der erste Heilkräutergarten angelegt.

2004 wurde das Kloster schließlich nach elfjähriger Probezeit offiziell nach Kirchenrecht als selbstständiges Benediktinerkloster anerkannt. Es ist damit das 13. Kloster der Österreichischen Benediktinerkongregation. 

Quelle: Kathpress

[elisabeth mayr]

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