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Auf der Suche nach dem Guten, Wahren und Schönen

Die Bürogemeinschaft der Österreichischen Ordenskonferenz (ÖOK) und der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ) machte sich Mitte September auf zu einem gemeinsamen Büroausflug in die Wachau. Ziel war das Stift Dürnstein und damit auch das Wahrzeichen der Wachau: „Der blaue Turm“.

 Propst Petrus Stockinger, der uns herzlich im Stift Dürnstein willkommen hieß, und Sr. Christine Rod. (c) Mayr

Propst Petrus Stockinger, der uns herzlich im Stift Dürnstein willkommen hieß, und Sr. Christine Rod. (c) Mayr

Der berühmte blaue Turm

Der erste Abschnitt des Ausfluges von Wien bis zur Schiffstation Melk wurde mit dem Bus zurückgelegt. Dort angekommen, ging es mit der MS Wachau flussabwärts nach Dürnstein. Weltberühmt durch den blau-weißen-Kirchturm, der in diesem Jahr ein Jubiläum feiert. Vor 35 Jahren bekam er seine ursprüngliche Farbe aus der Barockzeit zurück, was damals für große Aufregung gesorgt hat. Heute ist der Streit Geschichte, und der Turm das Wahrzeichen der Wachau.

Der berühmte Turm ist Teil des Stiftes Dürnstein, ein Barockjuwel, in welchem es Propst Hieronymus Übelbacher (1710-1740) in hervorragender Weise verstand den Geist und den Glauben seiner Zeit in die Sprache der Architektur zu übersetzen.

 Das Stift Dürnstein, das im Besitz der Augustiner Chorherren Herzogenburg ist. (c) Mayr

Das Stift Dürnstein, das im Besitz der Augustiner Chorherren Herzogenburg ist. (c) Mayr

Entdeckung des Wertvollen

Seit 2019 lädt das Stift Dürnstein mit einer Dauerausstellung ein, in das geistliche Programm, das dem Bau des Stiftes Dürnstein zu Grunde liegt, einzutauchen und sich Gedanken zu machen über „das Gute – das Schöne – das Wahre“. Themen, die heute aktueller sind denn je!

Die Mitarbeiter*innen der ÖOK und der VOSÖ wurden von Propst Petrus Stockinger persönlich sowie seiner Mitarbeiterin Elisabeth Glatzenberger (Kultur- und Tourismusabteilung des Stiftes Dürnstein) durch die Ausstellung geführt.

Höhepunkte der Ausstellung waren ganz bestimmt der Besuch der Donauterrasse mit dem einzigartigen Blick auf den blauen Kirchturm und der Abschluss des Rundgangs in der Stiftskirche mit ihrer prachtvollen barocken Ausstattung.

Seit 1788 gemeinsam unterwegs

Im Rahmen der zahlreichen Reformen unter Kaiser Joseph II. wurde auch das Stift Dürnstein im Jahr 1788 aufgehoben. Damit endete das klösterliche Leben an diesem Ort. Das Gebäude und die Pfarre wurden an das Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg übergegeben, von dem sie bis heute betreut werden.

Mehr Informationen zum Stift Dürnstein und zur Ausstellung:

https://www.stift-duernstein.at/

[renate magerl]

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