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Sr. Maria Annie Shori feiert Ewige Profess

Am 19. Jänner 2023 legte Sr. Maria Annie Shori von den Halleiner Schwestern Franziskanerinnen ihre Ewige Profess ab und band sich dauerhaft an den Orden. Ihre Mitschwestern, ihre Familie und engsten Freunde waren bei der Zeremonie in der Halleiner Stadtpfarrkirche dabei. 

Feierte heute ihre Ewige Profess: Die 36-jährige Maria Annie Shori. (c) eds

Feierte heute ihre Ewige Profess: Die 36-jährige Maria Annie Shori. (c) eds

68 Gäste fanden sich am 19. Jänner um 10.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Hallein ein, um bei der Feier der Ewigen Profess von Sr. Maria Annie Shori dabei zu sein, darunter auch ihre Familie, engsten Freunde und Mitschwestern. Der 19. Jänner war kein zufällig gewähltes Datum, sondern ist das Sterbedatum der Ordensgründerin Hyazintha Zechner.

Dem Gottesdienst stand Gottfried Leiraiter, Bischofsvikar der Erzdiözese Salzburg, vor. Er betonte, dass es ihm "eine große Freude ist, dass nach vielen Jahren nun in eurer Gemeinschaft eine Ewige Profess gefeiert wird und dass erneut jemand bereit ist, das Charisma eurer Gemeinschaft im eigenen Leben zur Entfaltung zu bringen." Es sei die erste Ewige Profess bei den Halleiner Schwestern Franziskanerinnen seit über 20 Jahren.
Darüber hinaus erinnerte Laireiter daran, dass „dein Versprechen in die Liebe und Gnade Gottes eingebettet ist. Es ist nicht so sehr unsere Kraft und Stärke, sondern entscheidend ist, dass wir und du den Heiligen Geist wirken lassen.“

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Bischofsvikar Gottfried Leiraiter stand der Feier vor. Sr. Maria Annie legte ihr Versprechen vor ihm, vor Gott und ihrer Gemeinschaft ab. (c) eds

Sr. Maria Annie Shori legte ihre Ewige Profess vor Gott, vor dem Bischofsvikar als dem Vertreter der Kirche und vor Oberin Sr. Benedicta Lienbacher als Vertreterin der Gemeinschaft ab und band sich damit dauerhaft an den Orden der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen. 

Zur Person

Sr. Maria Annie (Sarika Shori) wurde am 10. Juli 1986 in Salzburg geboren. Ihre Eltern stammen aus Indien und haben ihre Tochter in der Tradition des hinduistischen Glaubens erzogen. 

Sr. Maria Annie verspürte schon früh den Wunsch, ihre Gottesbeziehung zu vertiefen, auch außerhalb des Hinduismus. So lernte sie sowohl die Zeugen Jehovas und als auch die Freikirche kennen. Ihre Heimat sollte dann aber die katholische Kirche werden.

Sr. Maria Annie Shori, die mit bürgerlichen Namen Sarika Shori heißt. (c) Halleiner Schwestern Franziskanerinnen

Sr. Maria Annie Shori, die mit bürgerlichen Namen Sarika Shori heißt. (c) Halleiner Schwestern Franziskanerinnen

2014 nahm sie eine Stelle als Buchhalterin in einer Bildungseinrichtung der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen an. Hier vertiefte sich ihr katholischer Glaube: Sarika Shori entschloss sich 2015 in den Orden einzutreten. 2018 legte sie ihre Erste Profess ab. Am 19. Jänner 2023, am 300. Sterbetag der Ordensgründerin Hyazintha Zechner, legt Sr. Maria Annie ihre Ewige Profess ab.

Ordensjubiläum

Die Halleiner Schwestern Franziskanerinnern feiern dieses Jahr den 300. Sterbetag ihrer Gründerin Hyazintha Zechner. Sie setzte sich mit Leidenschaft dafür ein, Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen in der Salinenstadt Hallein eine Ausbildung zu ermöglichen. Ihr Wirken diente als Inspiration für weitere Frauen, die Sr. Hyazintha "Halleiner Regelschwester" werden wollten. 100 Jahre später - 1823 - erhielten die Schwestern die bischöflichen Statuen.

Der Orden begann sich nach Osten auszubreiten und kam 1845 nach Wien, wo sie sich zuerst um die Bildung und Erziehung der Soldatentöchter kümmerten. Aus ihnen ging die "Wiener Kongregation der Schulschwestern" in der Wiener Apostelgasse hervor, wo heute noch 18 Schwestern leben und wirken. 

1852 kamen Schwestern nach Judenau bei Tulln, um sich um Waisenkinder zu kümmern. Aus dieser Niederlassung gingen die "Franziskanerinnen von Amstetten" (1855) hervor, die heute einige Schulen betreiben. 

Im Gegensatz zu den beiden Ordenszweigen sind die Halleiner Schwestern Franziskanerinnen seit 2006 keine "Schulschwestern" mehr: Ihre Schulen haben sie abgetreten. "Heute ist die Not eine andere", so Generaloberin Sr. Benedicta Lienbacher. Schulbildung sei zum Glück für alle zugänglich. 


Weiterlesen:

Website der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen

Website der Franziskanerinnen von Amstetten

Website der Wiener Kongregation der Schulschwestern

 

[elisabeth mayr-wimmer]

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