Sr. Elisabeth Göttlicher und P. Leonhard Gregotsch sind 80

Gregotsch 120Zwei hochverdiente Persönlichkeiten aus dem Ordensleben der letzten Jahrzehnte feiern innerhalb von 10 Tagen ihren 80. Geburtstag. Gemeinsam ist ihnen, dass sie als Impulsgeber und Vernetzer in den Einrichtungen der Superiorenkonferenz der Männerorden und Vereinigung der Frauenorden agierten.

 

Sr. Elisabeth Göttlicher wurde am 12. September 1933 in Wien geboren. Sie besuchte mit ihrer Zwillingsschwester die Ordensschulen in St. Ursula und das Sacre Coeur. In Frankreich trat sie bei den Ursulinen als Novizin ein und absolvierte dort ihre Ausbildung. Nach drei Jahren kam sie als Ursuline nach Wien zurück und stellte die Familie vor diese „vollendete Tatsache“. Mit ihren Studien in Deutsch, Geschichte, Philosophie und Pädagogik war sie für „die Schule“ prädestiniert. In Rom ging sie darüber hinaus den Studien der Ordensspiritualität, Kunstgeschichte und Theologie nach. Zwei Jahre übte sie den Lehrberuf direkt aus. In weiterer Folge war sie 24 Jahre Direktorin von St. Ursula, 12 Jahre Leiterin der Österreichischen Provinz der Ursulinen und 6 Jahre Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden in Österreich. Bis heute ist sie Obfrau des Schulvereins St. Ursula in Österreich. Ihren Geburtstag feierte sie dieser Tage in Rom beim Gerneralkaptel der Ursulinen.

Göttlicher

P. Leonhard Gregotsch wurde am 23. September 1933 in St. Johann in Westungarn geboren. Seine Studien führten ihn auf die Ordenshochschule der Kamillianer nach Kramsach in Triol, nach Münster, Wien und an die Lateran-Universität in Rom. Als Krankenhausseelsorger und Vernetzer in diesem Bereich und als Direktor des Privatgymnasiums der Kamillianer in Losensteinleiten kennen ihn viele. Von 1979–2002 setzte er als Generalsekretär der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften wichtige Impulse im Bereich des Schul- und Krankenhauswesens und vernetzte die Ordensaktivitäten international. Seit 2001 ist er Provinzial der Kamillianer und seit 1. September 2013 Pfarrer der Pfarre Maria-Heil der Kranken in Wien 13.

Propst Maximilian Fürnsinn hob bei der Geburtstagsfeier als Vorsitzender der Männerorden besonders hervor, „dass P. Gregotsch Grundlagen geschaffen hat für zukünftige Entwicklungen“. Fürnsinn charakterisierte den Jubilar mit den Worten „zach, sachlich, nüchtern, konsequent, unverwüstlich, humorvoll“ und meinte weiter: „Scheinbar tut Arbeit gut.“ Fürnsinn wünschte ihm einen „gelassenen Blick zurück“ und bat ihn: „Schenk uns weiter dein Interesse.“

1 Tisch 450

Schulverein St. Ursula

Österreichische Provinz der Kamillianer

[fk]