Zisterzienser wird neuer österreichischer "Olympia-Kaplan"

2014 01 17 JP ChavanneDer aus dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz stammende P. Johannes Paul Chavanne wird Österreichs Sportler bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Sotschi (7.-25. Februar 2014) seelsorglich betreuen.
Er folgt auf P. Bernhard Maier, der diese Funktion seit 1984 inne hatte.

Zu den Aufgaben des "Olympia-Kaplans" gehört es, Gottesdienste mit den Sportlern zu feiern, die Athleten bei Wettkämpfen, Trainings und abseits des Sportgeschehens zu besuchen und für Gespräche aller Art zur Verfügung zu stehen.

Chavanne wurde 1983 in Wien geboren. Nach der Matura und dem Präsenzdienst arbeitet er zunächst bei einer Rettungsorganisation, engagierte sich bei einem Straßenkinder-Projekt in Indien und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. 2006 trat er in das Zisterzienserstift Heiligenkreuz ein, wo er an der Päpstlichen Hochschule in Heiligenkreuz auch sein Theologiestudium absolvierte. Im April 2013 wurde er zum Priester geweiht.

P. Chavanne ist im Stift Heiligenkreuz u.a. für Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Seit 1. September 2013 wirkt er zudem als Kaplan in der niederösterreichischen Pfarre Würflach. Schließlich ernannte ihn die Österreichische Bischofskonferenz zum Seelsorger für Olympische und Paralympische Spiele.  In dieser Funktion wird er auch bei den Paralympischen Spielen der Sportler mit Behinderungen (7.-16. März) dabei sein.

Der neue "Olympia-Kaplan" tritt in große Fußstapfen. Sein Vorgänger P. Bernhard Maier hatte seit 1984 die österreichischen Mannschaften zu 16 Olympischen Sommer- und Winterspielen, zu verschiedenen Weltmeisterschaften und zu sieben "Paralympics" der Behindertensportler begleitet und Siege und Niederlagen aus nächster Nähe miterlebt. P. Maier gehört dem Orden der Salesianer Don Boscos an.

Quelle Foto: Zisterzienserstift Heiligenkreuz

[rs]