Neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz und Raum geben

2014 08 01 kainbach 120Der Orden der Barmherzigen Brüder heißt neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf besondere Art und Weise willkommen: Beim sogenannten „Ordenseinführungstag“ steht nicht nur das gegenseitige Kennenlernen am Programmpunkt, sondern auch die Spiritualität, die Werte und der Auftrag des Orden werden in persönlichen Gesprächen und Workshops vermittelt.

„Der Ordenseinführungstag ist eine traditionelle Veranstaltung, die in all unseren Standorten stattfindet“, erläutert Mag. Bernhard Zahrl, Sprecher der Barmherzigen Brüder in Österreich. „Wie oft und in welcher Form hängt natürlich ein wenig von der Größe des jeweiligen Spitals oder des Pflegezentrums ab.“

Vorstellung und Geschichte des Ordens

Ein Programmpunkt beinhalte die Vorstellung und die Geschichte des Ordens; der Bogen reicht von der internationalen Präsenz (der Orden ist in mehr als 50 Staaten tätig) bis hin zur Präsentierung des eigenen Hauses. Dabei werde größten Wert darauf gelegt, dass auch immer ein Ordensmann anwesend sei, an dem die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönliche Fragen stellen und von dem sie etwas über den Alltag eines Barmherzigen Bruders erfahren können.

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Am Ende der Ordenseinführung erhält jede neue Mitarbeiterin und jeder neuer Mitarbeiter ein Keramikkreuz zur Erinnerung.

Gute Gelegenheit, Anliegen zu vermitteln

So findet zum Beispiel im Johannes von Gott-Pflegezentrum in Kainbach der Ordenseinführungstag zweimal im Jahr statt. Ablauf und Inhalt wurden im Laufe der Jahre kontinuierlich den Erfordernissen angepasst. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten in Workshops verschieden Themenstellungen zu Spiritualität und Werten und präsentieren diese anschließend im Plenum. Die Inhalte reichen von der Qualität der täglichen Arbeit über ethische Dimensionen bis hin zur christlichen Identität. „Der Ordenseinführungstag ist eine gute Gelegenheit, den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Anliegen des Ordens ans Herz zu legen“, sagt Pater Prior Antonius Nguyen. „Sie haben die Arbeitsaufträge sehr ernst genommen und sich wirklich Gedanken gemacht. Ich habe große gegenseitige Wertschätzung erlebt.“

Werte werden gelebt

Prior Nguyens persönliches Resümee: „Ich habe das Gefühl, dass unsere Werte in Kainbach gelebt werden.“ Ein sichtbares Zeichen dafür sei für ihn, „dass so viele bei unseren Feiern in die Kirche kommen. Die Atmosphäre ist familiär und es ist Respekt da. Das wird auch von Außenstehenden so wahrgenommen.“

Copyright Foto: Mitarbeitermagazin "Hand in Hand 02/14", Barmherzige Brüder

[rs]